Ein Amerikaner in Paris
Ein Amerikaner in Paris ist ein US-amerikanischer Musicalfilm des Regisseurs Vincente Minnelli aus dem Jahr 1951.
Handlung
Der junge amerikanische Soldat Jerry Mulligan bleibt nach dem Ende des 2. Weltkrieges in Paris, um dort Maler zu werden. Er verliebt sich in die hübsche Parfümverkäuferin Lise, die jedoch mit dem gefeierten Sänger Henri Baurel liiert ist. Um wenigstens halbwegs finanziell über die Runden zu kommen, lässt sich Jerry auf die reiche Amerikanerin Milo ein.
Als Jerry und Lise auf einem Kostümfest voneinander Abschied nehmen, wird das Gespräch von Baurel belauscht, der daraufhin seine Ansprüche auf Lise aufgibt.
Musik, Tanz
Die Produktion zeichnet sich insbesondere durch die von Gene Kelly entwickelte Choreographie der Tanz- und Balletteinlagen aus.
Die Musik stammt vor allem von George Gershwin, dessen gleichnamige Suite dem Film den Titel gab.
Kritiken
* Lexikon des Internationalen Films: "Aus dem harmonischen Zusammenklang von Minnellis phantasievoller Regie, Kellys brillanter Choreographie und dem mit optischer Delikatesse eingefangenen Flair von Paris gelang eines der überzeugendsten, vielfach preisgekrönten Beispiele des amerikanischen Filmmusicals."
Norbert Stresau in Der Oscar. Alle preisgekrönten Filme, Regisseure und Schauspieler seit 1929. 2., aktualisierte Auflage. Heyne-Filmbibliothek, Nr. 198. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07872-1, S. 210: "Glorreicher Technicolor-Musicalkitsch auf halbem Weg zur Kunst."
Auszeichnungen
* Sieben Oscars, unter anderem für den 'Besten_Film'.
• Globe Award] für den Besten_Film_-_Komödie_oder_Musical
Fernsehen
Die Erstausstrahlung im deutschen Fernsehen fand am 26. Dezember 1972 im ZDF statt.
Literatur
* Hans-Jürgen Kubiak: Die Oscar-Filme. Die besten Filme der Jahre 1927/28 bis 2004. Die besten nicht-englischsprachigen Filme der Jahre 1947 bis 2004. Die besten Animationsfilme der Jahre 2001 bis 2004. Schüren, Marburg 2005, ISBN 3-89472-386-6
Weblinks
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