Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr
Das Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr (AGeoBw) ist die zentrale Einrichtung für das Geoinformationswesen der Bundeswehr.Es hat seinen Sitz in Euskirchen und ist dem Streitkräfteunterstützungskommando (SKUKdo) unterstellt. Es ist auf eine Reihe von Standorten verteilt. Wesentliche Anteile befinden sich in Euskirchen, Traben-Trarbach und Fürstenfeldbruck. Ein weiterer Standort ist St._Aldegund im Landkreis Cochem-Zell an der Mosel. Dort befindet sich eine Funksendeanlage.
Der Amtschef des AGeoBw ist auch Leiter des Geoinformationsdienstes der Bundeswehr (GeoInfoDBw).
Das AGeoBw gilt als Bundesforschungsanstalt. Es ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) und im Ständigen_Ausschuss_für_geographische_Namen (StAGN).
Das Amt wurde am 11. März 2003 aus den bisherigen Dienststellen Amt für Militärisches Geowesen (AMilGeo), Amt für Wehrgeophysik (AWGeophys), Schule für Wehrgeophysik (SWGeophys), der Topographietruppe (TopTr) des Heeres einschließlich der MilGeo-Stellen Wehrbereich sowie Teilen des Luftwaffenamtes (LwA) und des Marineunterstützungskommando (MUKdo) aufgestellt.
Vor kurzem wurde beschlossen, das Amt für Geoinformationswesen komplett nach Euskirchen zu legen. Damit wird die Dienstpostenstärke in Euskirchen von derzeit 700 auf knapp 1000 ansteigen, wohingegen der Standort Traben-Trarbach aufgegeben wird.
Ein genauer Zeitpunkt für die Zusammenlegung wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben.
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