Amt Kirchspielslandgemeinde Lunden
Das Amt Lunden ist ein Tellingstedt das Amt Kirchspielslandgemeinde Eider.
Amtsangehörige Gemeinden
#Groven (128 Einwohner)
#Hemme (514 Einwohner)
#Karolinenkoog (132 Einwohner)
#Krempel (663 Einwohner)
#Lehe (1160 Einwohner)
#Lunden (1655 Einwohner)
#Rehm-Flehde-Bargen (609 Einwohner)
#St._Annen (355 Einwohner)
Geografie
Das Amt Kirchspielslandgemeinde liegt an der Nordgrenze des Kreises. Nördlich wird es durch die Eider begrenzt. In Lunden treffen Marsch, Geest und Moor zusammen.
Wappen
Blasonierung: ?Gespalten von Gold und Grün. Vorn ein rotbewehrter, halber schwarzer Adler am Spalt, hinten ein goldenes Wagenrad über einem doppelten silbernen Wellenbalken.?[http://193.101.67.134/Datenblatt_1.asp?ID=216&txtAnz=1&txtI=&txtFlag=False&ndc=1&txtSeite=2 Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]
Mit dem halben schwarzen Adler greift das Amtswappen ein historisches, den Wappen des altdithmarsischen Geschlechts der Wurtmannen und der Gemeinde Lunden entlehntes heraldisches_Zeichen auf. Das wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Stadtwerdung Lundens im Jahr 1529 verliehene Wappensymbol sollte seinerzeit vermutlich den Anspruch bildlich zum Ausdruck bringen, dass man sich in Dithmarschen, den freien Reichsstädten vergleichbar, nur dem Römischen_Reich und seinem Kaiser untertan fühlte, jedoch keinem Landesfürsten. Aber auch der Einfluss Peter Swyns, des damaligen führenden Landespolitikers der Bauernrepublik und Hauptes der Wurtmannen, scheint in dieser anspruchsvollen Figurenwahl sichtbar zu werden. Das Rad des Bauernwagens vertritt die Landwirtschaft, die den Bereich des Amtes Kirchspielslandgemeinde Lunden bis zur Gegenwart überwiegend prägt. Der grüne Schildhintergrund deutet den fruchtbaren Boden an, der teilweise dem Meer und, worauf der doppelte silberne Wellenbalken hinweist, der Eider abgewonnen wurde. Die Eider begrenzt den Amtsbezirk im Norden und Westen. Die acht Speichen des goldenen Wagenrades stellen die acht dem Amt Kirchspielslandgemeinde Lunden zugehörigen Gemeinden dar.

