Amsterdamer Pegel
thumb|Nullniveau_in_Amsterdamthumb|Pegel_im_Amsterdamer_Stadthaus
Der Amsterdamer Pegel (Normaal Amsterdams Peil (N.A.P.)) wurde im 17. Jahrhundert durch den Magistrat der Stadt Amsterdam festgelegt und seit 1818 für die gesamten Niederlande als Ausgangspunkt für die Höhenmessung benutzt. Später wurde er auch in verschiedenen Nachbarländern übernommen (z.B. Preußen seit 1877).
Er kann heute im Stadhuis von Amsterdam besichtigt werden. Drei Säulen zeigen den Wasserstand der Nordsee bei IJmuiden, den aktuellen Wasserstand der Westerschelde bei Vlissingen und den höchsten Wasserstand der Hochwasserkatastrophe von 1953, der 4,55 Meter über dem Normalpegel lag.
Die Höhenangaben in Deutschland über Normalnull oder Normalhöhennull gehen auf den Amsterdamer Pegel zurück, also den mittleren Meeresspiegel der Nordsee.
Weblinks
• Wissenschaft online: Wo liegt eigentlich Normalnull
• Gert Krüger und Jörg Schnadt: Die Entwicklung der geodätischen Grundlagen für die Kartographie und die Kartenwerke 1810 -1945
siehe auch
Höhe, Höhe über dem Meeresspiegel, Pegel (Referenz)

