Silenen UR
Silenen ist eine politische Gemeinde des Kantons_Uri in der Schweiz.
Geographie
Hauptort der politischen Gemeinde Silenen ist die gleichnamige Ortschaft am rechten Ufer der Reuss. Zu Silenen gehören ausserdem die Ortschaften Amsteg südlich im Reusstal und Bristen östlich im Maderanertal gelegen.
Nachbargemeinden von Silenen sind Erstfeld, Gurtnellen, Schattdorf, Unterschächen und die Spiringer Exklave Urnerboden, die Gemeinde grenzt im Osten ausserdem an die Kantone Glarus und Graubünden.
Geschichte
Entstehung und Entwicklung
Im Ortsteil Amsteg stand bis 1762 ein Schmelzofen für den am Bristenstock und an der Windgällen betriebenen Kupfer-, Blei- und Eisenbergbau.Knapp Ch., Borel M. und Attinger V.(Herausg):Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: AA - Emmengruppe (Seite 72).Neuenburg: Attinger, 1902.
Internationale Politik
Jost von Silenen (1435-1497) war Staatsmann in Diensten Ludwigs_XI., Bischof von Grenoble ab 1475 und Bischof von Sitten ab 1482.Knapp Ch., Borel M. und Attinger V.(Herausg):Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: AA - Emmengruppe (Seite 72).Neuenburg: Attinger, 1902.
Kaspar von Silenen führte als Hauptmann die ersten Schweizer Söldner nach Rom, die am 22. Januar 1506 ihre Aufgabe als vatikanische Schweizergarde aufnahmen.
Sehenswürdigkeiten
Silenen
;Turm der Edlen von Silenen (Meierturm)
:Südlich des Bahnhofs stehender 17 m hohe Turm aus der Mitte des 13. Jahrhunderts (erbaut ca. 1240). Dieser fünfstöckige Wohnturm war einst Sitz der Edlen Freiherren von Silenen (1243-1363), die als sogenannte Meier von Silenen als Gutsverwalter von Besitzungen der Fraumünsterabtei von Zürich amteten und so auch die Einzüge von Zehnten besorgten. Der erste Meier war Ritter Werner (1243-1258), dann Ritter Arnold (1290-1294), zugleich Landammann von Uri und Mitbeschwörer des Ewigen_Bundes_von_1291 auf dem Rütli.
:Im Jahre 1989 wurde der Turm saniert und mit einem Wehrgang und einem Dach versehen. Heutiger Besitzer des Turmes ist der Kanton Uri. Im Sommer 2002 wurde der Turm mit einer Treppe für die Öffentlichkeit begehbar gemacht.
;14-Nothelfer-Kapelle
:Gleich neben dem Meierturm befindet sich die die erstmals 1081 urkundlich erwähnte 14-Nothelfer-Kapelle. Sie wurde 1666 nach einem Brand wieder hergestellt und erweist sich heute als ein Gotteshaus von erhöhter Rangordnung, nachdem unter mehreren Übermalungen, namentlich im Chorbereich, Fresken aus dem 16. Jahrhundert zutage traten.
Amsteg
Bristen
Quellen
Weblinks
• Offizielle Website der Gemeinde Silenenlmo:Silenen

