Wichtiger Hinweis zum Inhalt des Online-LexikonsBei den auf dieser Seite aufgeführten Texten/Artikeln/Inhalten handelt es sich ausschließlich um fremde Inhalte, die sich die Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG ausdrücklich nicht zu Eigen macht. Diese fremden Inhalte, die keiner regelmäßigen Überprüfung unterliegen, sind ausnahmslos solche der freien Enzyklopädie Wikipedia, für die keinerlei Verantwortung übernommen wird.
Lizenzbestimmungen
Der Text/Artikel/Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel
Amorphes Material
aus der freien Enzyklopädie
Wikipedia.
Die Inhalte stehen unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der Autoren ist
dort
abrufbar.
Amorphes Material
In der
Physik ist
amorphes Material ein
Stoff, bei dem die
Atome keine geordneten
Strukturen, sondern ein unregelmäßiges
Muster ausbilden und daher nur über eine
Nahordnung, nicht aber über eine
Fernordnung verfügen. Regelmäßig strukturierte
Materialien heißen
Kristalle.
Bedingung für den amorphen Zustand ist, dass sich die
Atome beim Abkühlen einer
Schmelze nicht regelmäßig anordnen können, das heißt die
Viskosität muss einen gewissen Wert überschreiten und es darf nicht zur
Kristallisation kommen. Technisch können zum Beispiel amorphe Metallbänder durch schnelles Abkühlen hergestellt werden.
Glas ist ein typisches amorphes Material. Es ist die amorphe Form von
Siliziumdioxid (
SiO2). Eine der kristallinen Formen heißt
Quarz. Erzeugt wird Glas durch Beimengung von Stoffen, sog.
Glasbildnern, die ein gleichmäßiges
Kristallgitter verhindern. Da die Atome eine geringe
Packungsdichte aufweisen, haben amorphe Stoffe eine geringere
Dichte als kristalline Stoffe. Sie sind außerdem nicht so
hart und weniger
spröde. Amorphe Metalle werden mit Hilfe der Rascherstarrungstechnik in Form von dünnen Folien industriell hergestellt. Hauptanwendungsgebiet sind hierbei
Magnetwerkstoffe, weichmagnetische
Legierungen (Fe, Ni, Co) und
Lötfolie.
Ein weiterer bekannter amorpher Stoff ist
Zucker in Form der
Zuckerwatte.
ta:???????? ???????