Amnesie
Amnesie (griech. Mangel des Erinnerungsvermögens) bezeichnet eine Form der Gedächtnisstörung für zeitliche oder inhaltliche Erinnerungen.Auftreten
Amnesie kann auftreten im Zusammenhang mit
*Unfällen (Schädel-Hirn-Trauma, Gehirnerschütterung)
• epileptischen]]' target='blank'>Anfällen
*],_auch_Gift/'>Vergiftungen], auch [[Alkohol
• Erlebnissen
*langjährigem Alkoholmissbrauch]_(Erlebnisreaktion.
Die hysterische Amnesie bezeichnet die Verdrängung eines qualvollen, unangenehmen Erlebnisses. Häufig wird hierbei der Inhalt wohl wahrgenommen, aber die Verfügbarkeit ausgeblendet.
Die infantile Amnesie bezeichnet ein psychologisches Phänomen: Viele Erwachsene besitzen kaum Erinnerungen an die eigene Kindheit.
Beim amnestischen Syndrom ist das Kurzzeitgedächtnis weitgehend intakt. Auch das prozedurale Gedächtnis, in welchem zum Beispiel Handlungsroutinen wie Schwimmen, Radfahren oder Schuhe Binden hinterlegt sind, ist meist nicht betroffen. Besondere Einschränkungen erleiden die Patienten in aller Regel beim episodischen Gedächtnis, also dem Teil, in dem Details über das persönliche, aber auch über das erlebte öffentliche Leben abgespeichert sind. Anterograde Amnesien sind in aller Regel ausgeprägter als retrograde.
Weblinks
• www.wissenschaft.de: Leben ohne Vergangenheit und Zukunft - Amnesie löscht sowohl Erinnerungen als auch die Vorstellung zukünftiger Ereignisse aus
qu:Pusullu

