American fighter 2
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AMERICAN FIGHTER 2
Spielfilm, Amerika 1987, Regie: Sam Firstenberg, FSK 18
HANDLUNG
Auf einer unbekannten tropischen Insel verschwinden meherere dort stationierte US Marines auf mysteriöse Art und Weise. Aus diesem Grund werden die beiden amerikanischen Army-Helden Joe Armstrong (Michael Dudikoff) und Curtis Jackson (Steve James) zur Unterstützung und Aufklärung eingeflogen. Schon bald stellt sich heraus, dass ein fieser Milliadär genmanipulierte Ninjas züchtet und zum Verkauf auf dem internationalen terroristischen Markt anbietet. Um diese Kampfmachinen herzustellen benötigt er die Gene der stählernen US-Marines. Joe und Action Jackson stellen sich der Gefahr und stürzen sich in atemberaubende Kämpfe. Die Situation scheint zunächst aussichtslos, doch dann verliebt sich Joe ausgerechnet in die Tochter eines entführten Professors...das Chaos ist vorprogrammiert.
HINTERGRUND
- American Fighter 2 entstand 1987 und war ein weltweiter Erfolg.Die Regie übernahm wie schon beim ersten Teil Sam Firstenberg, der der Serie treu geblieben ist
- als Erstaz für die fiktive Tropeninsel wurde eine unbewohnte Oase in der West-Sahara verwendet
- für die atemberaubenden Kampfszenen wurden nur zwei Stuntmen gebraucht, da sie ständig die Kostüme wechselten
- den Titelsong zum Film schrieb nicht Johnny Cash
- das Drehbuch basiert auf dem New York Times Bestseller "Ninjas Unter Palmen" von Clive Cussler
- Michael Joseph Steven Dudikoff studierte 6 Semester Japanische Geschichte an der Universität von Okinawa
- als Vorbereitung zog er sich mit seinem Co-Darsteller Wuato Jatodallong (Star des Films "Yakamitzu San") in ein buddhistisches Kloster in Kentucky zurück
Schauspieler
Michael Dudikoff: - geb. 31.2.1954 in Minsk
- sein Vater Stanislav Dudikoff kämpfte mit bei der Schlacht um Stalingrad
- lebte bis zu seinem 5ten Lebensjahr in Russland
- spricht 5 Sprachen fließend u.a. Japanisch, Niederländisch, Englisch, Latein und Deutsch
- wollte niemals Schauspieler werden sondern Webdesigner
Steve James: - Stil-Ikone des afroamerikanischen Kinos
- stand schon mit IanMcKellen auf der Bühne der Royal Shakespear Company
- gewann bei den olympischen Winterspielen in Salt Lake City die Silbermedaille im zweier Bob
KRITIK
Der zweite teil übertrifft den ersten noch um Längen. Die Story um genmanipulierte Ninjas ist gänzlich unverbraucht und birgt viel Platz für Spannung und Action. Dabei wird den Charakteren aber dennoch der Freiraum gelassen, sich weiterzuentwickeln und sich innerhalb des plots zu entfalten. Besonders erwähnenswert ist das komplexe Liebesdreieck zwischen Joe, der Tochter des Professors und Joes Erzfeind "The Snake", das in einem erbitterten Bruderkampf endet. Ebenfalls in den Vordergrund rückt die soziale Unterdrückung schwarzer Frauen in Indochina, die den Film über das gewohnte Actionfilm-Niveau hebt. Hauptdarsteller Michael Dudikoff macht als einsamer Held wieder einmal eine sehr gute Figur und braucht die konkurenz mit anderen Actionstars wie Bruce Willis oder David Bradley nicht zu fürchten. Alles in allem ein sehr gute Actionfilm, der das Publikum auch auf einer solzialkritischen Ebene bewegt.

