Amerang
Amerang ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.
Geografie
Amerang liegt in der Region Südostoberbayern im Alpenvorland, genauer im Chiemgau. Die Ortschaft befindet sich rund 12 km südöstlich von Wasserburg am Inn, 30 km südlich von Waldkraiburg, 24 km westlich von Trostberg, 34 km norwestlich von Traunstein, 10 km nördlich von Bad Endorf und 22 km nordöstlich von Rosenheim.
Es existieren die Gemarkungen Amerang, Evenhausen, Kirchensur und Unterratting. Weitere Ortsteile sind Stephanskirchen und Hohenöd.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Amerangs erfolgte um das Jahr 788. Amerang wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Eng ist ab dem Mittelalter die Geschichte der Ameranger Gegend mit den Eigentümern von Schloss Amerang verbunden, den Lehens- und Hofmarksherren für die hiesige Bevölkerung. Seit 23 Generationen besteht die heutige Schlossherrschaft in einer Linie. Es folgten den Edelfreien von Amerang (12. und 13. Jahrhundert) die Edlen von Laiming (14. und 15. Jahrhundert), das italienische Adelsgeschlecht der Scaliger (16. Jahrhundert), die Grafen von Lamberg (17. und 18. Jht) und ab 1821 die Freiherren von Crailsheim.
Museen
Amerang ist das einzige Dorf Bayerns mit drei Museen. Im Bauernhausmuseum Amerang können auf einer Fläche von 40.000 m² viele original eingerichtete Bauernhöfe aus der Zeit zwischen 1525 und 1925 besucht werden. Das EFA-Museum für Deutsche Automobilgeschichte zeigt auf ca. 6.000 m² mehr als 220 deutsche Automobil-Klassiker aus allen Epochen. In den Sommermonaten können Gäste das Schloss Amerang mit seiner gotischen Schlosskapelle und seinen Salons besuchen.
Weblinks
• Geschichte der Hofmark Amerang
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* Schloß Amerang http://www.schlossamerang.de

