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Ambrose-Walton-Methode
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Ambrose-Walton-Methode
Die
Ambrose-Walton-Methode
[Ambrose D., Walton J., "Vapor Pressures up to Their Critical Temperatures of Normal Alkanes and 1-Alkanols", Pure Appl.Chem., 61, 1395-1403, 1989]
ist ein Verfahren zur Abschätzung des
Dampfdrucks reiner Stoffe. Die Methode basiert auf dem
Theorem der übereinstimmenden Zustände und benutzt die
kritische Temperatur, den kritischen Druck und den
azentrischen_Faktor. Es ist eine Fortentwicklung der
Lee-Kesler-Methode.
[Lee B.I., Kesler M.G., "A Generalized Thermodynamic Correlation Based on Three-Parameter Corresponding States", AIChE J., 21(3), 510-527, 1975]
Bestimmungsgleichungen
T
c: Kritische Temperatur
P
c: Kritischer Druck
?: Azentrischer Faktor
Beispielrechnung
Für
Aceton (T
c=508 K, P
c=4700 kPa, ?=0,309) ergibt sich bei T=329 K folgende Rechnung:
Mit T
r=329/508=0,6476 und ?=1-T
r=0,3524 ergeben sich
f
(0)=-2,9097
f
(1)=-3,0571
f
(2)=-0,0309
ln P/P
c=-2,9097 + 0,309 * -3,0571 + 0,309
2 * -0,0309 = -3,8573
P=e
-3,8573 * 4700 = 99,2870 kPa
329 K ist also etwa die
Normalsiedepunktstemperatur von Aceton.
Literatur