Schloss Ambras
Das Schloss Ambras liegt südöstlich von Innsbruck in unmittelbarer Nachbarschaft des 1938 eingemeindeten Dorfes Amras.
Es fungiert als Außenstelle des Kunsthistorischen_Museums_in_Wien. Erbaut wurde das Renaissanceschloss von Erzherzog_Ferdinand_II._von_Tirol, der hier seine Portrait- und Harnischsammlung hatte, deren größter Teil jedoch jetzt in Wien steht.
Neben den kuriosen Sammlungen (Kunst-_und_Wunderkammer; die Saliera war ursprünglich auch hier untergebracht) ist besonders der Spanische Saal sehenswert. In ihm werden im Sommer Schlosskonzerte veranstaltet. Bemerkenswert ist auch der Schlosspark in englischem Stil.
Die erste silberne Euro-Gedenkmünze Österreichs zeigt Schloss Ambras.[http://www.austrian-mint.com/pres_archiv?pressId=71 Schloss Ambras auf der 10 Euro Silbermünze]
Erreichbarkeit
Das Schloss kann mit der Innsbrucker Mittelgebirgsbahn ?Igler? leicht von der Stadt aus erreicht werden (Haltestelle Schönruh). Schönruh ist eine bewaldete Felsklamm am Paschberg zwischen Aldrans und Innsbruck. Von der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 3 erreicht man das Schloss mit einem kurzen Spaziergang. Das Schloss wird auch von der Linie TS (Sightseer) und der Postbuslinie ins östliche Mittelgebirge bedient.
Park
Der Schlosspark umgibt das Schloss oberhalb des Stadtteiles Amras. Gleich nach dem Haupteingang sieht man den Großen_Weiher. Das mit einer Mauer umgebene Areal ist großteils als englischer Landschaftspark angelegt. Der Ostteil weist Relikte der Renaissancegartenanlage auf. Sehenswert ist die Ritterhöhle, der Keuchengarten und der künstliche Wasserfall, der von einem Seitenarm des Sistranser Bachs gespeist wird. Am nördlichen Eingang des Parks befinden sich die Reste des Kirchturms der ehemaligen St. Georgskirche.
Siehe auch
• Welser]
Weblinks
* http://www.khm.at/ambras/
• www.geschichte-tirol.com: Schloss Ambras

