Amboto
|LEICHTESTE ROUTE=Von Süden; ausgehend vom Kalkstein, und beinhaltet noch Reste von Korallen und großen Muscheln. Das Felsmassiv des Amboto befindet sich im östlichen Teil des Nationalparks und durchläuft ihn von Nordwesten nach Südosten.
Auf seiner Südseite, die sich in Richtung des Tals von Arrazola ausrichtet, geht es steil (nahezu 1000 m) bergab. Die Nordseite fällt deutlich sanfter ab in Richtung des Urkiola-Passes. Von dort beginnen auch die typischen Aufstiegsruten auf den Gipfel. Nach Osten bildet er zusammen mit dem Berg Izpizte einen Bergsattel, welcher Zabalandi (896 m) genannt wird. Von dort erhebt sich beeindruckend das graue Felsmassiv seines Gipfels.
Den Aufstieg auf den Amboto kann man grundsätzlich von jeder seiner vier Seiten unternehmen. In jedem Fall ist hierbei jedoch stets höchste Vorsicht geboten, da man hierbei an steilen Abhängen vorbeikommt.
Zusammen mit der Bergkette, zu der der Amboto gehört, ist einer der charakteristischsten und bekanntesten Gipfel in der Region Vizcaya sowie im ganzen Baskenland.
Mythen
Der Amboto war schon immer umgeben von Magie und Mythologie. Die Legende erzählt, dass in einer Höhle in der Nähe des Gipfels Mari, die ?Dame von Amboto?, ihr Zuhause hat, und man erzählt sich, dass man sie bei schönem Wetter am Eingang der Höhle sitzen sehen kann und sie dann ihr hübsches, blondes Haar mit einem goldenen Kamm kämmt. Nicht selten sieht man sie auch des nachts als Feuerball am Amboto vorbeiziehen in Richtung anderer Orte im Baskenland, wo sie ebenfalls Wohnungen besitzt oder zum nahegelegenden Berg Oiz; je nachdem wohin sie sich dann begeben hat, wird es gutes oder schlechtes Wetter geben.
Aufstiege
Den Amboto kann man von einer Vielzahl von Ausgangspunkten besteigen. Nach Norden liegt der steile Abhang (von über 1000 Meter) zum Tal von Achondo/Atxondo. Von Urkiola beginnt man den Aufstieg vom berühmten Heiligtum des Sankt Antonius (730 m). Vom Tal Atxarte gibt es einen langen, aber einfachen Weg zwischen dem Berg Alluitz (1034 m) und Amboto (1331 m) hindurch. Von Ochandiano|Otxandio (549 m) oder Aramaio (312 m) aus, laüft man über den weitläufigen und grasigen Bergsattel Zabalaundi (896 m), von wo aus der Amboto sein beeindruckendstes Aussehen präsentiert; wo dort lässt sich auch direkt der Gipfel besteigen und man kommt dabei an den Höhlen der Dame von Amboto vorbei.
Aufstiegsdauer
* Urquiola (2 Stunden).
* Atxarte (2,5 ? 4 Stunden).
* Aramaio (3 Stunden).
Weblinks
• Mendikat
• Web sobre Amboto
• Las montañas
• MAMUR montes y excursiones

