Amalienborg
thumb|200px|Amalienborg,_Blick_vom_Opernhaus_zum_Schloss_mit_der_Marmorkirche_dahinterthumb|200px|Amalienborg,_Frederikspalais_und_Reiterstandbild_Frederik_V.
Das Kopenhagener Schloss Amalienborg (dänisch: Amalienborg Slot) ist die Winterresidenz der dänischen Königin Margrethe.
Geschichte
Inmitten des Stadtteils Frederikstaden ließ Frederik_V. einen achteckigen Platz anlegen, um den der Hofbaumeister Nicolai Eigtved vier Palais errichtete. Diese Mitte des 18.Jahrhunderts gebauten Häuser wurden zwar auf Anregung des Königs gestaltet, waren jedoch nicht für ihn als Residenz vorgesehen, sondern dänischen Adligen als Wohnort angeboten, die den neu geschaffenen Platz mit Leben füllen sollten. Erst nachdem 1794 das Schloss Christiansborg in einem verheerenden Brand zerstört wurde, zog Christian_VII. mit seinem Gefolge in das bis dahin nur sporadisch bewohnte Moltke-Palais und erwarb nach und nach die anderen drei Häuser dazu.
Das Schloss befindet sich bis heute im Besitz der dänischen Königsfamilie, die Anwesenheit der Königin wird durch ihre dann gehisste Fahne symbolisiert.
Schloss
Das Schloss besteht aus den vier barocken Palais von 1750-1754, die um den achteckigen Platz gruppiert sind. Zwei der Häuser sind durch eine klassizistische Durchfahrt verbunden, zum Platz - den eine Reiterstatue des Königs schmückt - führt eine Straße von der 1794 errichteten Frederikskirche (auch Marmorkirche genannt). Dieses Ensemble bildet einen der architektonischen Höhepunkte der dänischen Hauptstadt.
Die Palais sind reich im Stile des Rokoko eingerichtet, der Rittersaal im Moltkepalais gilt gar als einer der schönsten Rokokosäle Europas. Da viele der Räume noch von der königlichen Familie bewohnt werden, ist das Schloss nicht gänzlich zu besichtigen, ein Museum mit Privatgemächern, Möbeln und Schätzen aus den Jahren 1863-1947 ist jedoch der Öffentlichkeit zugänglich.
Ist die königliche Familie zugegen, findet jeden Tag um 12.00 Uhr die Wachablösung der Garden vor dem Schloss statt.

