Amalberga von Gent
Amalberga von Gent, auch Amalberga von Temse, Amalberga von Munsterbilzen, bzw. Amalberge oder Amalia (? um 772) war eine heilige Nonne und Mystikerin.
Sie weigerte sich einen Königssohn Karl (Karl Martell, nach anderen Interpretationen Karl_den_Großen) zu heiraten und wurde Nonne in Amorabtei in Munsterbilzen unter der Äbtissin Landrada, ihrer Tante, von der sie zuvor schon ausgebildet worden war. Als Sterbeort findet sich ihre Heimat Temse links der Schelde.
Wohl 864, spätestens aber 1031 wurde sie in die Petersabtei nach Gent überführt. Ihr Gedenktag ist der 10. Juli.
Sie gilt als Mystikerin, da ihr Leben sehr stark von Visionen geprägt war. Legenden schreiben ihr viele Wunder schon zu Lebzeiten zu, so die Heilung des Kaisers, der wegen seiner Grobheit mit Krankheit geschlagen wurde; auf ihre Fürbitte hin entstand ein Brunnen, als sie Wasser in einem Sieb an einen trockenen Ort trug; sie hinderte Wildgänse, in der Gegend Flurschaden anzurichten. Als sie starb, wurde ihr Sarg in einem Boot, ohne Ruder fortschwimmend und von Fischen begleitet, gesehen.
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