AMX-40
{{Vorlage:Infobox AFV| Name= AMX 40
| Bild=
| Beschreibung=
| Besatzung= 4 Mann
| Länge= 10,00 m
| Breite= 3,36 m
| Höhe= 3,10 m
| Gewicht= 43,0 Tonnen (Gefechtsgewicht)
| Panzerung =
| Hauptbewaffnung= 120 mm Kanone
| Sekundärbewaffnung= 20-mm-F2-Maschinenkanone (koaxial), 7,62 mm Mschinengewehr turmlaffetiert
/'> Motor= Poyaud V12X 12-Zylinder Dieselmotor
| Leistung= 1.100 PS bei 2.500 U/min
| Federung= Kampfpanzer aus den 1980er Jahren.
Geschichte
Das französische Atelier de Constuction d'Issiy-les-Moulineaux (kurz AMX) entschied 1980 einen Nachfolger für den AMX-30 zu konstruieren. Die französische_Armee beschloß jedoch, dass der AMX-30 umfassenden Maßnahmen zur Kampfwertsteigerung auf den Standard B2 unterzogen werden sollte. Man wollte abwarten bis in den neunziger Jahren schließlich der AMX-56_Leclerc eingeführt wird. AMX entschied sich trotzdem den Panzer zu produzieren und zwar für den Export. Allerdings wurden von 1983 bis 1987 nur 4 Prototypen gefertigt.
Technik
Der AMX-40 ist ein Kampfpanzer der zweiten Generation. Wanne und Turm sind mit einer neuartigen Schichtpanzerung geschützt, die später auch beim Leclerc verwendet wurde. Der AMX wurde mit Nachtsichtmitteln (passiv) ausgestattet, um auch bei Nacht oder bei schlechtem Wetter voll einsatzfähig zu sein. ABC-Schutz und Klimaanlage sind obligatorisch. Mit dem Einsatz eines Schnorchels kann der AMX-40 eine Tauchwatfahrt von bis zu 4 Metern Tiefe unternehmen. Der Kraftstofftank fasste 1.100 Liter, was eine Reichweite von 600 km ermöglichte. Wurden externe Zusatztanks mit einem Tankinhalt von 400 Litern angebracht, so steigerte sich der Fahrbereich auf insgesamt 850 km.
Hauptaugenmerk legten die Konstrukteure auf eine starke Bewaffnung. Neben der 120-mm-Glattrohrkanone wurde koaxial eine 20-mm-F2-Maschinenkanone angebaut. Der Kommandant verfügt zur Flugabwehr über ein turmlaffetiertes 7,62-mm-Maschinengewehr. Die Nebelwurfbecher haben nicht nur die Funktion den Panzer durch eine Nebelwand dem Feind die Sicht zu entziehen, sie sind ebenso in der Lage eine sechsfach-Lage Splittergranaten gegen massierte Infanterie abzufeuern. Ebenfalls können Täuschkörper zur Irritation gegen IR-gelenkter Flugkörper verschossen werden.
Zukunft
Für den AMX-40 ist bisher noch kein Kunde gefunden worden. Zwar gab es ein Vergleichstest 1987 in Saudi-Arabien zwischen dem AMX, dem Challenger 1 und dem amerikanischen M1A1_Abrams aber dabei blieb es. Das Werk in Roanne hat die Produktion bereits eingestellt, denn auch in Frankreich ist die Einführung des deutlich moderneren Leclerc bereits abgeschlossen.
Literatur
* Moderne Gefechtswaffen, Stocker-Schmid Verlags AG, Dietikon, Schweiz, 1998, ISBN 3-7276-7092-4
Weblinks
• Detailreiche Informationen über den AMX-40 (mit Bildern) (französisch)

