Ali Laridschani
im März 2005]]Ali Ardeschir Laridschani ( [], 1958 in Nadschaf/Irak) ist ein iranischer Politiker. Er galt längere Zeit als designierter Außenminister des Iran. Derzeit ist er u. a. Unterhändler des Iran bei den Verhandlungen mit den EU-3-Außenministern und Generalsekretär des mächtigen, auch für Atomfragen zuständigen Sicherheitsrats.
Laridschani entstammt einer politisch einflussreichen Familie, seine Brüder bekleiden hochrangige Positionen im Wächterrat und im Justizministerium.
Laridschani studierte Mathematik, ist Computerwissenschaftler und Philosoph und diente unter der Präsidentschaft von Al? Akbar H?schem? Rafsandsch?n? als Kulturminister. Von 1994 bis 2004 leitete er den staatlichen Fernsehsender IRIB und war auch Mitglied der Revolutionären_Garde.
Laridschani galt als Gegner der ?Reformpolitik? des ehemaligen Präsidenten Mohammad Ch?tem?. In seiner Zeit als Fernsehchef habe er nur konservative Stimmen zu Wort kommen lassen, kritisierten iranische Reformpolitiker. Laridschani befürwortet die kompromisslose Wiederaufnahme des Atomprogramms und betrachtet die Verhandlungen mit der EU mit Skepsis. Bei der Präsidentenwahl im Juni 2005 hatte er als Kandidat der Ultrakonservativen sechs Prozent der Stimmen bekommen.
Laridschani zitiert Heidegger, wie die FAZ in ihrem Artikel vom 8. April 2006, S. 5, kolportierte. Laridschani gilt als Gefolgsmann von Ch?mene'?.
Weblinks
• Ali Laridschanis Website (persisch)
Siehe auch
• Motahhari]

