Ali G in da House
Ali G in da House (Originaltitel: Ali G Indahouse) ist eine britische Comedy-Sendung Da Ali G Show populär gemacht hatte. Regie führte Mark Mylod.
Handlung
Ali G (kurz für Alistair Leslie Graham), ist ein ?Gangsta? der Gruppe West Staines Massives aus dem Londoner Vorort Staines. Da er sich an seinem Haupt-Scratch-Finger verletzt hat, lebt er seit Jahren von Sozialhilfe und bei seiner Grossmutter. Als Nebenverdienst gibt er Kurse am John-Nike-Freizeitzentrum. Dieses soll geschlossen werden. Da Ali strikt dagegen ist, geht er in einen Hungerstreik und kettet sich bei einer Bushaltestelle an. Der Hungerstreik dauert nur wenige Minuten an, Ali bleibt angekettet.
Dies erregt die Aufmerksamkeit des Finanzministers David Carlton. Der schlägt Ali G als Abgeordneten von Staines vor. Ali G nimmt an, um sein Jugendzentrum vor dem Abriss zu bewahren, doch Carlton will, dass Ali G die Wahl verliert, obwohl Staines als Hochburg der Regierungspartei gilt. Die Folge wäre, dass der Premierminister sein Amt niederlegen müsste und David Carlton ihn ersetzen könnte. Ali gewinnt aber die Wahlen mit einer Stimme Vorsprung und zieht als Abgeordneter ins Unterhaus ein.
Ali G wird durch seine pragmatischen Vorschläge jedoch sehr beliebt. Der Plan des Finanzministers scheint zu misslingen. Mittels eines Marihuana-Tees setzt Ali G die UNO-Vollversammlung unter Drogen. Dies gelangt an die Öffentlichkeit. Dann taucht eine Videoaufnahme auf, die den Premierminister angeblich beim Geschlechtsverkehr mit einer Prostituierten zeigt. Tatsächlich sind jedoch Ali G, mit Mantel und Hut des Premierministers, und seine Freundin Me Julie zu sehen. Der Premierminister muss zurücktreten und Carlton übernimmt kommissarisch die Regierungsgeschäfte. Um die Unschuld des Premierministers zu beweisen und Me Julie zurückzugewinnen, will Ali G das Videoband mit seinen ?Homies? aus dem Safe des Finanzministers stehlen. Mithilfe eines Piratensenders schafft er es, rund 50 Mitglieder auch aus anderen Banden zu versammeln. Diese schalten die Batterien ihrer Autos zusammen und sprengen auf diese Weise den Safe. Darin liegt allerdings nicht das Video, sondern neben pornographischen Bildern ein Bauplan für die Flughafenerweiterung mitten in Ali Gs Stadtteil Staines.
Er und seine Freunde verhindern den Bau mithilfe der Sekretärin des Finanzministers und des Premierministers. Ali G bekommt als Dank des Premierministers für seine Hilfe den Posten als stellvertretender Premierminister angeboten. Diesen lehnt er ab und bittet stattdessen um den Posten des britischen Botschafters auf Jamaika. Dort wird er mit Aufgaben wie dem Verkosten von Marihuana beauftragt.
Im Nachspann erwähnt Ali G, dass man den Film all seinen Freunden weiterempfehlen soll, da sich seine todkranke Mutter sonst keine Hüftprothese kaufen könnte.
Charaktere
Ali G. ist die Hauptfigur des Films. Seine Sprache ist ein Gemisch aus Hip Hop und Rap. Seine Markenzeichen sind sein übergrosser Penis (60 cm) und sein skuriller Sinn für Mode. Ali lebt bei seiner Grossmutter, liebt Hip Hop und verabscheut Politik. Als er genau deshalb rekrutiert wird, ist mürrisch. Ali ist überzeugt davon, dass Gott dem Menschen das "Marihuana" als Geschenk gab.
Trivia
In dem Film gibt es ein an einen Cameo-Auftritt erinnerndes Aufeinandertreffen der beiden von Sacha Baron Cohen gespielten Charaktere Ali G und Borat. Dabei geraten sie an einander und fangen fast eine Schlägerei an.
Der Film wurde in den USA nie im Kino gezeigt. Er war in den UK (England) aber sehr erfolgreich und war schon nach kurzer Zeit auf Platz 3. [http://www.allocine.co.uk/personne/fichepersonne_gen_cpersonne=71932.html allocine.co.uk], ?All about cinema?
Kritiken
Quellen
Weblinks
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