Algin
{| width="30%" class="prettytable float-right"!colspan="2" align="center" bgcolor="#FFDEAD"|Allgemeines
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|Name || Alginsäure
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|Andere Namen || Algin
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|Summenformel /'>| (C6H8O6)n
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|Dichte /'>| ??? g/cm³ -->
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|Schmelzpunkt /'>| ??? °C -->
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|Gut löslich in || Wasser
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!colspan="2" align="center" bgcolor="#FFDEAD" |
SI-Einheiten wurden, wo möglich, verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, wurden Normbedingungen benutzt.
/'>}
Algin (oder Alginsäure, E400) wird von Sequestranten Verwendung, die ein Teil des Calciums binden können.
Alginsäure ist in Alkalien löslich. In Wasser benötigt es etwa 24 Stunden zur vollständigen Lösung. Algin kann als Appreturmittel für Textilien und Gewebe sowie zur Herstellung photographischer_Papiere angewandt werden. Als Lebensmittelzusatzstoff trägt es die Bezeichnung E 400.
Anwendungen
Mit Wasser zu einer kittähnlichen Konsistenz angerührt, wird Alginat in der dentalmedizinischen Praxis zur Herstellung von Zahn- und Kieferabformungen gerne verwendet. Auch für Abformungen von Körperteilen ist Alginat gut geeignet. Es ist physiologisch unbedenklich und gestattet Abformungen von sehr hoher Genauigkeit und Detailtreue. Um die Abformung weiterverarbeiten zu können, bedarf sie einer Stütze (beim Zahnarzt durch einen dem Kiefer angepassten stählernen Löffel, ansonsten durch eine Beschichtung mit Gips oder Gipsbinden.
Des Weiteren werden Alginat-Lösungen verwendet, um bestimmte Substanzen voneinander zu isolieren, d. h. um zu verhindern, dass sich diese Substanzen miteinander verbinden. In der Zahntechnik findet dieses Prinzip Anwendung bei der Modellherstellung. Das Gipsmodell des Zahns wird mit dieser Alginat-Isolierung bestrichen, um dann mit Acryl bestimmte Formen zu erstellen und diese dann problemlos von dem Gipsmodell wieder zu entfernen (hierbei handelt es sich um eine Gips-/Kunststoff-Isolierung).
Alginat wird darüber hinaus auch als Biomaterial eingesetzt. Durch die Verkapselung menschlichen Zellgewebes mit Alginat ist es möglich, körperfremdes Material wie zum Beispiel Spenderzellen einzulagern, ohne dass diese vom Immunsystem erkannt und zerstört werden können. Die Zellen nehmen dann aktiv am Stoffwechsel des Empfängers teil. So können z.B. insulinproduzierende Zellen von Spendern an Patienten mit Diabetes übertragen werden, welche dann nicht mehr auf Spritzen angewiesen sind.

