Algete (Madrid)
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" style="float:right; margin-left:15px; margin-bottom:15px; empty-cells:show; width:300px; background:#e3e3e3; border-collapse: collapse;"! width="145px" | Flagge
! width="145px" | Wappen
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! colspan="2" | Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Staat: /'>| Autonome_Region_Madrid
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| Fläche: /'>| 38 Einwohner: /'>| 17.558 (2005)
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| Höhe: /'>| 600?
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| Madrid unweit der Nationalstraße I, die ins Baskenland und nach Frankreich führt.
Geographie
Geographische Lage
Das Gemeindegebiet liegt in einer Ebene am Fluss Jarama, eingebettet zwischen dem Hochplateau Llano del Campo im Westen und kleineren Hügeln im Osten. Der Ort selbst liegt auf einem Hügel, der von höheren Hügeln überragt wird, die Algete von den Winden schützen.
Die Meereshöhe beträgt zwischen 600 Metern am Jarama und 780 Metern auf ein paar Hügeln im Osten.
Klima
Das Klima ist subtropisch kontinental, die durchschnittlichen Temperaturen bewegen sich zwischen einem Minimum von 4° C im Winter und einem Maximum von 35° C im Sommer.
Flora und Fauna
Der Baumbestand setzt sich im wesentlichen aus Steineichen zusammen, obwohl diese immer weiter zurückgehen. An den Bächen finden sich vereinzelt Eschen und Pappeln; es gibt Mandelbäume und Olivenhaine, die jedoch nicht industriell genutzt werden. Auf Hügeln und Wiesen ist Ginster und Thymian anzutreffen, ferner filziges Brandkraut. In bewaldeten Zonen gibt es eine vielfältige Niedrigvegetation wie z. B. weißstängeliger Spargel, Margariten, Nesseln. Der früher reiche und vielfältige Tierbestand (Wildschweine, Hasen, Kaninchen, Rebhühner, Wachteln) wurde durch die Jagd dezimiert. Am charakteristischsten für die Markung von Algete ist die für das Jaramagebiet typische Vogelwelt, wozu der Wiedehopf, der Bienenfresser und die Rotdrossel zählen; hinzu kommen weitere Wirbeltiere wie Kröten, Frösche, Schlangen und Eidechsen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Die typische Hausform bestand früher aus Ziegelstein oder toledanischem Verbundgemäuer (Ziegelsteine mit Lehm allein oder mit Kieselsteinen). Sie waren meistens eingeschossig und hatten gebogene Dächer mit einer Neigung von ca. 40% und Vordächern, unter denen die Schwalben nisteten. Die Holztüren bestanden aus breiten Brettern oder quadratischen Panelen mit großen Nägeln, an den Fenstern befanden sich schmiedeeiserne Gitter. Zweigeschossige Häuser hatten gewöhnlich eine Terrasse oder eine Galerie mit Holzgeländer oder Balkone mit schmiedeeisernem Geländer. Im alten Ortskern gibt es noch einige wenige Beispiel dieses Haustyps. In den letzten Jahrzehnten wurden vor allem Mehrfamilienhäuser errichtet; in den letzten Jahren geht die Tendenz zu Reihenhäusern.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Bevölkerungszahl blieb zwischen dem 16. Jahrhundert und den 1970ern mit rund 2.000 Einwohnern weitgehend stabil. Von da an wuchs sie enorm auf heute über 17.000. Die traditionelle Beschäftigung im Ort war die Landwirtschaft, die heute vom Dienstleistungssektor und kleinen Gewerbebetrieben verdrängt worden ist. Ein Großteil der Bevölkerung hat einen Arbeitsplatz in Madrid oder auf dem Flughafen Madrid-Barajas, der seit Eröffnung des Terminals 4 nur noch 20 Kilometer entfernt ist.

