Alfred Piper
Alfred Friedrich Ludwig Albert Piper (20. Januar 1814 in Damgarten; ? 18. Oktober 1892 in Rostock) war ein preußischer Politiker.Leben
Alfred Piper wurde am 20. Januar 1814 in Damgarten, Vorpommern, geboren. Er war Oberpräsidialrat in Magdeburg und wurde am 20. Januar 1852 von der Leipziger Stadtverordnetenversammlung als neuer erster Bürgermeister gewählt. Zugleich war er Mitglied im Preußischen_Herrenhaus. 1864 wurde Piper Vortragender Rat und Oberstiftshauptmann in das preussische Ministerium des Innern in Berlin gerufen. Dort betreute er das Referat der Stiftsangelegenheiten und initiierte in Stift Keppel die Gründung der "Schul- und Erziehungsanstalt" für Mädchen mit angeschlossenem Internat unter der Schirmherrschaft der preußischen Königin Elisabeth. Es gelang ihm, die droyßiger Lehrerin Nanny von Monbart als Stiftsoberin zu gewinnen. In Stift Keppel wurde auch seine älteste Tochter Internatsschülerin und spätere Lehrerein. 1875 nahm Piper seinen Abschied und verstarb am 18. Oktober 1892 in Rostock.
Literatur
* "Stift Keppel im Siegerlande 1239 bis 1971, Band II: Geschichte der Schule und des Internats", bearbeitet von Prof. Dr. Wilhelm Hartnack und Juliane Freiin von Bredow, Stift Keppel 1971

