Alexei Iwanowitsch Rykow
und Stalin]]Alexei Iwanowitsch Rykow (russisch , wiss. Transliteration ; * 13. Februar/Politiker. Er war von 1924 bis 1930 Vorsitzender des Rates der Volkskommissare. Er starb im Zuge der stalinschen_Säuberungen.
Rykow wurde 1881 in Saratow als Sohn von Bauern geboren. Um 1899 trat er in die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands ein und schloß sich dort 1903 den Bolschewiki an. 1905 nahm er aktiv an der russischen_Revolution teil.
Leben
1910 brach er auf Grund des autoritären Führungsstils Lenins mit den Bolschewiki. Nach der Februarrevolution 1917 wurde er ein führendes Mitglied des Moskauer Sowjets.
Ungeachtet seiner Differenzen zu Lenin wurde Rykow 1917 bis 1918 Volkskomissar für Innere Angelegenheiten. 1918 bis 1920 wurde er Volkskomissar für den Obersten Volkswirtschaftsrat, 1921 bis 1924 stellvertretender Vorsitzender des Rates_der_Volkskommissare. Am 3. April 1922 wurde er als Vollmitglied des Politbüros gewählt. Nach Lenins Tod wurde er am 2. Februar 1924 Vorsitzender des Rates der Volkskommissare.
Er gehörte zu den Führern der Rechtsopposition und unterstützte zusammen mit Bucharin und Tomski Stalin gegen Trotzki. Anschließend wendete sich Stalin gegen seine vormaligen Verbündete. Im Dezember 1930 wurde Rykow aus dem Politbüro ausgeschlossen und von Molotow im Amt des Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare abgelöst. Er war dann noch bis 1936 als Volkskommissar für die Post tätig.
Am 7. März 1937 wurden Rykow und Bucharin aus der KPdSU ausgeschlossen und verhaftet. 1938 wurden sie angeklagt zusammen mit Trotzki gegen Stalin zu intrigieren. Sie wurden im 3. der Moskauer Prozesse schuldig gesprochen und in der Moskauer Lubjanka exekutiert.
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Politiker
|GEBURTSDATUM=15. März 1938
|STERBEORT=Moskau
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