Alexandrina Maria da Costa
Alexandrina Maria da Costa (30. März 1904 in Balazar, Portugal, † 13. Oktober 1955 im gleichen Ort) war eine portugiesische Mystikerin und Zeitgenossin von Therese Neumann. Sie wurde von Papst Johannes Paul II. am 25. April 2004 selig gesprochen.
Es wird über sie berichtet, dass sie mit vierzehn Jahren einer Vergewaltigung durch einen Sprung durch ein Fenster entgangen und seither gelähmt gewesen sei. Ihre Leiden habe sie als mystische Grundhaltung für die Bekehrung der Sünder und den Frieden in der Welt aufgeopfert. Wie bei anderen Mystikern wird überliefert, dass sie über Jahre hinweg nur den Leib Christi als Nahrung zu sich genommen habe. Ihr Grab in Balazar war bald nach ihrem Tode ein begehrtes Pilgerziel.
Literatur
* Marian Pinho: Ein Sühnopfer der Eucharistie: Alexandrina Maria da Costa, die Kranke von Balazar. 2. Auflage. Christiana-Verlag, Stein am Rhein 1977, ISBN 3-7171-0681-3
Weblinks
• französische Seite zu Alexandrina Maria da Costa
• portugiesische Seite zu Alexandrina Maria da Costa
• Englische Biographie
• Englische Biographie
• Italienische Autobiographie
• dt. Kürzestbiographie

