Alfred von Wurzbach
Alfred Wurzbach Ritter von Tannenberg, (22. Juli 1846 in Lemberg; ? 18. Mai 1915 in Wien) war ein österreichischer Beamter, Kunsthistoriker, Kunstkritiker und Autor.Wurzbach war der Sohn des Lexikographen Constantin von Wurzbach und dessen Ehefrau Antonia Hinzinger. Nach dem Erreichen der Matura (Abitur) begann Wurzbach in Wien Jura zu studieren. Nach der erfolgreichen Beendigung seines Studiums bekam er bei der niederösterreichischen Statthalterei eine Anstellung.
Nebenbei war Wurzbach zeitweise auch als Sekretär der Wiener Hypotheken-Rentenbank tätig. 1876 ließ er sich als Privatier nieder und verdiente ab dieser Zeit seinen Lebensunterhalt als Kunstkritiker der Wiener Allgemeinen Zeitung.
Im Alter von 69 Jahren starb Alfred von Wurzbach, Ritter von Tannenberg, am 18. Mai 1915 in Wien.
Werke
* Martin Schongauer (1880)
* Niederländisches Künstlerlexikon (1904 ff)
* Zeitgenossen (1870)
Literatur
*Attila v. Wurzbach: Constantin Wurzbach Ritter von Tannenberg. Zum 100. Todestag des österreichischen Schriftstellers und Lexikographen. In: Ostdeutsche Familienkunde, Bd. XIII. 41. Jahrgang, Heft 3, Juli -September, S. 230 ff, Neustadt a.d. Aischs 1993 (umfangreiche Genealogie)
* Constantin Wurzbach R.v. T.: Beitrag über seinen Sohn Alfred, in: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich, Wien 1890, Bd. 59, S. 13 ff,[http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=12543&page=15&zoom=4&ocr=]

