Alexander Michailowitsch Wassilewski
Alexander Michailowitsch Wassilewski (russisch , wiss. Transliteration ; * 18./1917 war er im Dienstgrad eines Stabskapitäns.
Er war 1918 Ausbilder in der militärischen Ausbildung der Arbeiter und Bauern und kurze Zeit danach Grundschullehrer. Ab 1919 diente er in der Roten_Armee. Während des Bürgerkrieges war er Bataillionskommandeur und Gehilfe (Stellvertreter) von Regimentskommandeuren und danach selbst Kommandeur mehrerer Regimenter. 1926 absolvierte er die Wystrel-Kurse (Militärakademie).
Ab 1931 war er in der Verwaltung Gefechtsausbildung der Roten Arbeiter-und-Bauern-Armee (kurz Rote Armee) tätig. Von 1934 bis 1936 war er Leiter der Abteilung Gefechtsausbildung des Wolga-Militärbezirks mit Dienstgrad Oberst. Er absolvierte die Militärakademie_des_Generalstabs 1937 im 1. Lehrgang nach Gründung.
Ab 1937 war er Leiter der Unterabteilung Operative Ausbildung, ab 1939 Stellvertreter des Leiters der Operativen Abteilung (NATO-Bezeichnung = G3) und ab 1940 1. Stellvertreter des Chefs der Operativen Verwaltung des Generalstabs. 1939 erhielt er den Dienstgrad des Brigadekommandeurs und 1940 den eines Generalmajors.
Ab August 1941 war er Stellvertreter und 1. Stellvertreter des Chefs des Generalstabs und Chef der Operativen Verwaltung, ab Juni 1942 Chef des Generalstabs und ab Oktober 1942 gleichzeitig Stellvertreter des Volkskommissars für Verteidigung der UdSSR.
Wassilewski war als Vertreter des Hauptquartiers während des Zweiten_Weltkriegs tätig. So nahm er an der Schlacht um Moskau (1941/42), der Schlacht um Stalingrad (1942/43) und der Schlacht bei Kursk (1943) teil.
Im Dezember 1941 war er Generalleutnant, im Juni 1942 Generaloberst und im Januar 1943 Armeegeneral.
Danach wurde im Februar 1943 in den Rang eines Marschalls erhoben. 1945 wurde er Oberbefehlshaber der 3._Weißrussischen_Front, die Ostpreußen und am 9. April 1945 Königsberg einnahm. 1945 war er Oberkommandierender der Truppen in Fernost und führte die Operation Auguststurm durch. Von 1949 bis 1953 bekleidete er das Amt des Verteidigungsministers und war 1952 bis 1961 Mitglied des Zentralkomitees der KPdSU.
Auszeichnungen und Ehrungen (Auswahl)
Siegesorden, zweimal (1945)

