Alexander Iwanowitsch Pokryschkin
thumb|right|Pokryschkin-Büste_in_seiner_Heimatstadt_NowosibirskAlexander Iwanowitsch Pokryschkin (russisch , wiss. Transliteration ; * 21. Februar/13. November 1985 in Moskau) war sowjetischer Pilot und dreifacher Held der Sowjetunion.
Pokryschkin begeisterte sich schon als Schüler für das Fliegen. So wurde er Mitglied im Segelfliegerclub von Krasnodar und lernte dort das Segelfliegen. 1932 trat er in die Sowjetarmee ein, wo er nach der Grundausbildung ab 1934 als Flugzeugtechniker eingesetzt wurde. Sein Interesse galt aber dem Fliegen, und so ließ er sich zwischen 1936 bis 1938 zum Piloten ausbilden.
Mit Beginn des sogenannten _Großen_Vaterländischen_Krieges wurde er Jagdflieger. Er bewährte sich in den Luftkämpfen. Viele von ihnen bestritt er auf amerikanischen Bell P-39 "Airacobra", die von den Amerikanern im Rahmen des Lend-Lease-Vertrages in großer Anzahl den sowjetischen Fliegern überlassen wurde.
Am 24. Mai 1943 wurde er zum Hauptmann befördert und gleichzeitig wurde er Staffelkommandeur des 16. Garde-Jagdfliegerregiments. Nach weiteren herausragenden Leistungen wurde er am 24. August 1943 dort zum Major befördert.
Knapp ein Jahr später, am 19. August 1944, wurde er zum Oberst befördert, gleichzeitig übertrug man ihm die Kommandantur der 9. Gardejagdfliegerdivision. Mit dieser Einheit kam Pokryschkin 2. Mai 1945 nach Deutschland, wo er zunächst in Großenhain stationiert war. Auf 560 Feindflügen errang Pokryschkin 59 Luftsiege, 48 davon auf der Bell P-39.
Diese Leistungen brachte ihm insgesamt dreimal die Auszeichnung Held der Sowjetunion ein.
Nach Ende des Krieges mehrfach Deputierter zum Obersten_Sowjet. 1948 schloss Pokryschkin an der Frunse-Akademie ab. Im Januar 1973 wurde Pokryschkin Marschall der Flieger. Bis 1981 blieb er Vorsitzender der DOSAAF.
Pokryschkin war mit der von ihm entwickelten Angriffstaktik "Höhe - Geschwindigkeit - Manöver - Feuer!" ein bedeutendes Vorbild erfolgreicher sowjetischen Jagdflieger und schrieb zwei Bücher, wobei Himmel des Krieges 1974 ins deutsche übersetzt wurde.
Literatur
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* Alexander Iwanowitsch Pokryschkin: Himmel des Krieges; deutsche Übersetzung der Autobiographie, Berlin 1974, Militärverlag der DDR

