Alexander Iljitsch Jegorow
zweiter Klasse (zwei Ränge unter Marschall)]]Alexander Iljitsch Jegorow (russisch: ; * 13. Oktober 1883 in der Nähe von Samara; ? 22. Februar 1939) war ein sowjetischer Militärführer. Er war zudem ein prominentes Opfer von Stalins großer_Säuberung in den späten 1930er Jahren.
Er trat im Jahre 1901 in die Armee_des_russischen_Zarenreiches ein und wurde 1905 zum Offizier ernannt. Während des ersten Weltkriegs wurde er befördert, im russischen_Bürgerkrieg war er in der Ukraine am Kampf gegen die zarentreuen Kräfte der Weißen_Armee beteiligt. In den Jahren 1925 und 1926 war er als Berater nach China entsandt worden. 1927 wurde er Oberkommandierender der Roten Armee in Weissrussland. Im Jahr 1931 wurde er Chef des Generalstabs der Roten Armee. 1934 Kandidat für das Zentralkomitee der KPdSU. Als im Jahr 1935 in der Roten Armee der Rang eines Marschalls eingeführt wurde, war er einer der ersten fünf Träger dieses Titels.
Er schien auf Grund seiner Kontakte zu Joseph Stalin und Semjon Michailowitsch Budjonny während des Polnisch-Sowjetischen_Krieges im Jahre 1920 sicher vor Verfolgungen. Noch im Juni 1937 wird er offiziell als einer der Richter im Prozess gegen Michail_Tuchatschewski während Stalins "großer_Säuberung" aufgeführt. Es ist nicht sicher, ob dieser Prozess jemals stattgefunden hat. Bereits im Februar 1938 wurde Jegorow jedoch verhaftet und einige Zeit später erschossen. Das Todesdatum im Februar 1939 wurde später offiziell angegeben, aber einige sowjetische Quellen nehmen sein Todesdatum für einen späteren Zeitpunkt bis zum Jahre 1941 an. Nach Stalins Tod wurde Jegorow durch Nikita Sergejewitsch Chruschtschow rehabilitiert.

