Alexander Grischtschuk
Alexander Grischtschuk (russisch , wiss. Transliteration ; man trifft oft die englische Form Grischuk; Schachmeister der Weltelite.thumb|300px|A._Grischtschuk_in_Mainz_2005
Werdegang
Grischuks Talent wurde in den 90er Jahren stark gefördert. Als Kind spielte er an wichtigen nationalen wie internationalen Jugendturnieren, daneben aber auch verstärkt an Turnieren der Erwachsenen. Bereits 1998 nahm er an der Meisterschaft Russlands unter den Erwachsenen teil. Seine erzielten 5 Punkte aus 11 Partien waren bereits ein achtbares Ergebnis. 1999 erzielte er die ersten hervorragenden Resultate: er gewann das Tschigorin-Memorial in Sankt Petersburg und wurde für die russische Nationalmannschaft nominiert, für die er an der Europamannschaftsmeisterschaft in Batumi teilnahm (+3-0=6). Im selben Jahr verlieh ihm, 16-jährig, die FIDE den Titel eines Großmeisters. Weitere Erfolge folgten ein Jahr später, so gewann er zusammen mit Ruslan Ponomarjow in Torshavn und gelangte bei der FIDE-WM in New Delhi bis ins Halbfinale, wo er Alexei Schirow unterlag. Auf der Schacholympiade in Istanbul im gleichen Jahr spielter er wieder solide und erfolgreich: (+5-0=5).
Sein Erfolg bei der FIDE-WM ließ ihn in den Kreis der Elitespieler treten: er nahm 2001 in Linares teil, wo er auf dem geteilten zweiten Platz landete (Sieger wurde Garri Kasparow).
2002 wurde er in Wijk aan Zee Zweiter hinter Jewgeni Barejew und gewann das Aeroflot-Open in Moskau. Beim Schnellschach-Grand Prix in Dubai 2002 wurde er Zweiter hinter Péter Lékó, dem er im Finale unterlag. 2004 gewann er das Eliteturnier in Poikowski zusammen mit Sergei Rublewski. Bei der FIDE-WM in Tripolis im gleichen Jahr gelangte er bis ins Viertelfinale, wo ihn der spätere Weltmeister Rustam Kasimjanov in den Schnellpartien schlug und damit ausschaltete. Im gleichen Jahr wurde er hinter Garri Kasparow russischer Vize-Meister in Moskau. Im September 2006 gewann Grischtschuk in Rischon leTzion die FIDE-WM im Blitzschach nach Stichkampf gegen Pjotr Swidler.
Seine Elo-Zahl beträgt 2717 (Stand: April 2007); damit ist er die Nr. 16 der Weltrangliste.
Weblinks
[http://www.chesscafe.com/text/misha14.pdf Interview bei ChessCafe (engl.)]

