Alexander-I.-Insel
Die Alexander-I.-Insel (analog zum Englischen auch Alexanderinsel genannt) ist mit etwa 43.250 km² Fläche die größte Insel der Antarktis.Sie liegt vor der Westküste der Antarktischen_Halbinsel in der Bellingshausensee und erstreckt sich über etwa 378 km Länge und 200 km Breite. Ihre Küstenlänge beträgt etwa 2.185 km. Die Insel ist durch das Schelfeis des King-George-VI-Sund mit dem Kontinent Antarktis verbunden, und daher auf Satellitenfotos nur schwer als Insel zu erkennen. Tatsächlich liegt sie nur ca. 20 km vor der antarktischen Küste, von der sie durch den zuvor genannten Sund getrennt wird. Die Insel ragt in der Douglas Range bis auf. Das Klima auf der Alexander-I.-Insel ist entsprechend ihrer geografischen Lage polar und sie ist praktisch vollständig vereist.
Die Alexander-I.-Insel wurde am 28. Januar Festland gehört, weshalb man vereinzelt auch noch die Bezeichnung Alexander-I.-Land findet. Heute erheben Argentinien, Chile und das Vereinigte_Königreich territoriale Ansprüche auf die Insel, die allerdings international nicht anerkannt werden. Großbritannien unterhält auf der Insel seit 1961 die Station Fossil_Bluff.
Weblinks
• kurzer Steckbrief von der UNO (offenbar nicht alle Daten auf neuestem Stand)
• Satellitenbild

