Alessandro Gramigni
Alessandro Gramigni (29. Dezember 1968 in Florenz, Italien) ist ein ehemaliger italienischer Motorradrennfahrer.In der Saison_1992 gewann er auf Aprilia den Weltmeistertitel in der 125 cm³-Klasse der Motorrad-WM.
Karriere
Nachdem Alessandro Gramigni mit einer Serie guter Resultate bei Amateurrennen auf sich aufmerksam gemacht hatte, begann er in der Saison_1990 seiner Karriere in der 125 cm³-Klasse der Motorrad-WM. Er startete auf einer Aprilia und schaffte es, bereits in seiner ersten Saison mit Rang zwei in Schweden und Rang drei in Tschechien zwei Podiumsplatzierungen einzufahren. In der Gesamtwertung erreichte Gramigni mit 84 Punkten den achten Platz.
In der folgenden Saison startete er weiterhin in der 125 cm³-Klasse für Aprilia im Team Italia. Beim Rennen in Tschechien konnte Alessandro Gramigni seinen ersten Grand Prix-Sieg feiern, im Gesamtklassement erreichte er in diesem Jahr mit 90 Zählern den siebten Platz.
In der Saison_1992 wurde Gramigni dann etwas überraschend Weltmeister in der 125 cm³-Klasse. Nachdem der Weltmeister der vergangenen beiden Jahre, Landsmann Loris Capirossi, in die 250er-Klasse gewechselt war, konnte Alessandro Gramigni mit zwei Siegen und sieben Podiumsplatzierungen in 12 Rennen den Titel gewinnen. Im Gesamtklassement hatte er am Saisonende mit 134 Punkten 16 Zähler mehr als sein ärgster Verfolger Fausto Gresini.
Zur Saison_1993 stieg dann auch Gramigni in die 250 cm³-Klasse auf, wo er zuerst auf Gilera und später auf Aprilia startete. Mit zwei mageren Punkten kam er jedoch nicht über den 30. Platz in der Gesamtwertung hinaus.
Auch 1994 und 1995 startete Alessandro Gramigni in der 250er-WM, jedoch ohne dabei erfolgreich zu sein. Er erreichte in diesen beiden Jahren jeweils nur den 23. Gesamtrang. Danach fand er keinen Platz mehr als Stammfahrer in der Weltmeisterschaft.
Zur Saison_1997 wurde er von Aprilia als Testfahrer für die 500 cm³-Klasse verpflichtet und bestritt beim Großen_Preis_von_Malaysia sein letztes Grand Prix-Rennen.
Im Jahr 1998 zog sich Alessandro Gramigni dann aus der Motorrad-WM zurück, um in der italienischen Superbike-Meisterschaft anzutreten. In der Saison 2004 konnte er diese auf einer Yamaha des Teams 391 Racing schließlich gewinnen.

