Albrecht von Johansdorf
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Albrecht von Johansdorf, (auch Der von Johansdorf, * vor 1180; ? nach 1209) war ein deutscher Dichter. Er wird dem Minnesang zugerechnet.
Leben
Aus dem Leben des Albrecht von Johansdorf ist wenig überliefert. Eine erste Erwähnung findet er mit seinem ebenfalls den Namen Albrecht tragenden Vater in einer Urkunde aus dem Jahre 1180. Er erscheint in Urkunden mehrfach als Ministeriale des Bischofs von Passau. Seine Spur verliert sich nach einer letzten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1209.
Werke
Folgende Lieder sind Albrecht von Johansdorf zugeschrieben. Sie sind im Codex Manesse (Folio 179v-181r) überliefert.
* Der al der werlde fröide gît
* Die hinnen varn, die sagen dur got
* Diu Saelde hât gekroenet mich
* Got weiz wol, ich vergaz ir niet
* Guote liute, holt die gâbe die got unser herre selbe gît
* Ich und ein wîp
* Ich vant si âne huote
* Ich was ledic vor allen wîben
* Ich wil gesehen, die ich von kinde
* Mich mac der tôt von ir minnen wol scheiden
* Mîn êrste liebe der ich ie began
* Nun ist niht mêre mîn gedinge
* Sáehe ích iemen, der jaehe, er waere von ir komen
* Swaz ich nû gesinge
* Wie sich minne hebt daz weiz ich wol
* Wîze, rôte rôsen, blâwe bluomen, grüene gras
Literatur
* J. Hornoff: Der Minnesänger Albrecht von Johansdorf, Germania 33 (1888)
Weblinks
• Werke bei LiTLink
• Urkundliche Erwähnungen

