Albrecht von Herzeele
Der Baron Albrecht von Herzeele (23. Juni 1821 in Vietgest), Sohn des Baron Cornelius von Herzeele, studierte von 1841 bis 1842 Medizin in Zürich und von 1843 bis 1846 in Berlin. Er war ein wissenschaftlicher Außenseiter mit unkonventionellen chemischen Ideen. 1873 veröffentlichte er das Werk Der Ursprung anorganischer Substanzen, in welchem er postuliert, dass Pflanzen permanent neue Stoffe schaffen. Herzeele meint mit neuen Stoffen nicht nur neue Moleküle; vielmehr postuliert er, dass Pflanzen ein chemisches Element in ein anderes wandeln können. Herzeele schreibt, dass Samen, die in destilliertem Wasser unter Abschluss von UV-Licht (Glasglocke) keimen, plötzlich einen erhöhten Gehalt an Kalium, Phosphor, Magnesium und anderen Elementen aufweisen.Zudem postuliert Herzeele, dass Pflanzen beispielsweise Magnesium in Kalzium und Kalzium in Stickstoff wandeln können. Diese Vielfalt an Wandlungsfähigkeit der Pflanzen identifiziert er als Ursache dafür, dass arme Böden wieder in reiche Böden gewandelt werden können.
Nach den Erkenntnissen von Chemie und Physik ist es dagegen nicht möglich, chemische Elemente ineinander umzuwandeln, ohne mittels Kernspaltung oder Kernfusion sehr hohe Mengen an Energie umzusetzen.
Siehe auch: Kalte Fusion
Weblinks
*http://home.foni.net/~adelsforschung1/dbar38.htm
*http://www.alternativescience.com/planting_evidence.htm
*http://www.matrikel.unizh.ch/pages/575.htm#804

