Albrecht Penck
Albrecht Penck (25. September 1858 in Reudnitz bei Leipzig, ? 7. März 1945 in Prag (Tschechien), war ein deutscher Geograph und Geologe und der Vater von Walther Penck.Leben
Penck war von 1885 bis 1906 Universitätsprofessor in Wien und von 1906 bis 1927 dann in Berlin, zeitweise als Rektor der Friedrich-Wilhelms-Universität (heute Humboldt-Universität). In Berlin war er auch (bis 1918) Leiter des Institutes_und_Museums_für_Meereskunde. Penck widmete sich besonders der Geomorphologie und Klimatologie und erhob die Wiener Schule der physischen Geographie zu internationaler Bedeutung. Penck verstarb 1945. Er war seit 1886 mit Ida, der Schwester des erfolgreichen bayerischen Heimatschriftstellers Ludwig Ganghofer, verheiratet. 1966 gab sich der Maler und Bildhauer Ralf Winkler nach dem Geographen den Namen A. R. Penck.
Albrecht Penck entwickelte im Rahmen der Völkischenbewegung das Konstrukt eines ?Volks-_und_Kulturbodens?, das von Max Hildebert Boehm und andern Rechtsintellektuellen der Konservativen_Revolution und des Nationalsozialismus aufgenommen wurde.
Nach Penck ist das Forschungsschiff Professor Albrecht Penck und der Berg auf dem Erdmond Mons Penck benannt.
Werke (Auswahl)
* Morphologie der Erdoberfläche; 2 Bände, 1894
* zus. mit E. Brückner, Die Alpen im Eiszeitalter; 3 Bände, 1909
* Nationale Erdkunde. Buchholz & Weißwange, Berlin 1934
Weblinks
*

