Albrecht Oepke
Albrecht Oepke (10. September 1881 in Arle, Ostfriesland, ? 10. Dezember 1955 in Leipzig) war ein evangelischer Theologe.Leben
Als Sohn eines Pfarrers studierte er an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Theologie. 1907-1914 war er Pfarrer in Ostfriesland (Borkum und Völlen). Ab 1914 arbeitete er am Missionsseminar in Leipzig und gab von 1920 bis 1922 das Evangelisch-Lutherische Missionsblatt heraus. 1919 promovierte er zum D. theol. an der Universität Leipzig, wo er ab 1922 als außerordentlicher Professor wirkte und 1954 einen Lehrstuhl für das Neue_Testament erhielt.
Leistungen
Während der nationalsozialistischen Diktatur war Oepke Mitglied der Kreisbruderrates der Bekennenden_Kirche.
Seine wichtigsten Arbeiten betrafen die Forschung zum Apostel_Paulus.
Werke
*Advent, Evangelisch-Lutherisches Missionsblatt 69, 1914, 473-475
*Eine Predigt der Zahlen, Beilage Evangelisch-Lutherisches Missionsblatt 1915, 16
*Die Missionspredigt des Apostels Paulus, Leipzig 1920
*Karl Barth und die Mystik, Leipzig 1928
*Die Briefe an die Thessalonicher, (NTD 8), Göttingen 1933, 1971
*Das Paulusbild in der neueren deutschen Forschung, Darmstadt 1964, 1982
*Der Mythus. Rosenbergbetrachtungen Leipzig 1935. 1941
*Jesus und das Alte Testament Leipzig 1938
*Das neue Gottesvolk in Schrifttum, Schauspiel, bildender Kunst und Weltgestaltung Gütersloh 1950
Literatur
* Hans Bardtke: In memoriam Albrecht Oepke, Theologische Literaturzeitung 81, 1956, 185-188
* Georg Siegfried Schmutzler: Gegen den Strom, Göttingen 1992, 64
* Horst Stephan, Martin Schmidt: Geschichte der deutschen evangelischen Theologie seit dem deutschen Idealismus, Berlin 1960
Weblinks
• Albrecht Oepke
• Zur Geschichte der neutestamentlichen Wissenschaft in Leipzig

