Albrecht Graf von Goertz
Albrecht Graf von Schlitz gen. von Goertz (12. Januar 1914 auf dem Rittergut Brunkensen/Alfeld (Leine); ? 27. Oktober 2006 in Kitzbühel) war ein deutscher Designer.Er war das zweite von drei Kindern des Grafen Rudolf Johann von Schlitz gen. von Goertz (1884-1933) und der Elsa Meyer (1882-1968). Sein älterer Bruder Eberhard verstarb bereits mit 40 Jahren 1951.Nach dem Ende seiner schulischen Laufbahn begann er in Hamburg bei der Deutschen_Bank 1933 eine Lehre, wechselte aber 1935 nach London an die Privatbank Helbert Wagg & Co. 1936 ging er in die USA und arrangierte sein Leben schließlich in Los Angeles, wo er Flugmotoren montierte, Autos wusch und dadurch schließlich sein Designtalent an den damals neuen Hot Rods auslebte. Er kreierte sein erstes eigenes Auto, "Paragon" genannt, und erhielt die Möglichkeit, dieses Fahrzeug auf der Weltausstellung 1939 in San Francisco auszustellen.
Statt damit den Durchbruch zu erringen, wurde er 1940 in die Armee einberufen. In dieser Zeit heiratete er seine erste Gattin Julie Freiin von Bodenhausen (1902-1951), von der er sich allerdings 1942 wieder scheiden ließ. Nach dem Krieg ging er nach New_York, wo er Raymond Loewy traf. Loewy stellte Goertz für Studebaker ein. 1953 machte sich Goertz selbständig, kam mit BMW in Kontakt und erhielt die Aufträge, den BMW 503 und BMW 507 zu entwickeln, die 1955 auf der IAA vorgestellt wurden. 1957 ehelichte er Susanne Nettel (* 1925), mit der er den 1959 geborenen Sohn Peter Joseph hat.
Anschließend arbeitete er ab 1962 für den japanischen Hersteller Nissan und schuf dort ab 1964 den heute legendären Datsun 240Z. Im weiteren Verlauf seiner Karriere designte er aber auch Gegenstände des täglichen Bedarfs. Seine letzte Arbeit war ein Flügel für Steinway & Sons.
Weblinks
*http://www.bmw7er-club.de/interaktiv/download/mobilemtradition_02_04.pdf
• Echolog: Kurzbiographie

