Albert Wigand
Albert Wigand (4. August 1890 in Ziegenhain; ? 17. Mai 1978 in Leipzig) war ein deutscher Zeichner, Collagist und Maler.Er besuchte bis 1913 das Zeichenlehrerseminar bei Lothar von Kunowski in Düsseldorf. Während des Ersten_Weltkrieges wurde er als Sanitäter in Frankreich eingesetzt. Nach seiner ersten Ausstellung in der Galerie von Richard Hamann im Marburger Kunsthistorischen Seminar lebte er als Gelegenheits- und Hilfsarbeiter bis 1956 in Dresden. In den dreißiger Jahren begann er mit einem ihm eigenen lyrischen Expressionismus sich künstlerisch auszudrücken. Es folgten Zeichnungen in Böhmen, im Erzgebirge und in der Lausitz, von Dorf und Strassenszenen. Nach dem Zweiten_Weltkrieg 1945 blieb er seinen Motiven treu und ergänzte malerisch diese durch Stillleben. Bestandteile und Stücke früherer Arbeiten setzte er nunmehr zu neu entstandenen Collagen zusammen, die sein Werk chronologisch zeitlos und nicht mehr einordbar machten.
Albert Wigand zog 1971 nach Leipzig um. Sein Alterswerk war gekennzeichnet durch eine Annäherung an den Realismus.Dier war wiederum gekennzeichnet durch eine Auflösung und eine Reduzierung der Farben, Formen und Motive.
Literatur
Walther Killy und Rudolf Vierhaus (Herg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie. Band 10, K.G. Saur, München 1999, S.493
Weblinks
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