Albert Becker (Schach)
Albert Becker (5. September 1896 in Wien, ? 17. Mai 1984 in Vicente Lopez (Argentinien)) war ein bekannter österreichischer Schachmeister. Seit 1926 war er mehrere Jahre lang Redakteur der Wiener Schachzeitung.1925 erhielt er den Titel Meister von Österreich. Bedeutende Erfolge erzielte er mit dem zweiten Platz in Wien 1927 und ersten Plätzen 1931, 1932 und 1935 in Wien. 1934 wurde er in Linz geteilter Erster.
1928 belegte er bei der Amateurweltmeisterschaft der FIDE den 8. Platz bei 16 Teilnehmern.
Zunächst nahm er 1931 in Prag und 1936 in München für Österreich an der Schacholympiade teil. 1939 spielte er in Buenos Aires bei der Olympiade für die großdeutsche Mannschaft und gewann mit ihr überraschend die Goldmedaille. Wegen des Kriegsausbruches blieb er zusammen mit Eliskases, Engels, Michel und Reinhardt in Argentinien, wo er bis zu seinem Tode lebte.
1953 verlieh ihm die FIDE den Titel Internationaler Meister.
Seinen Lebensunterhalt verdiente sich Becker vor dem Zweiten_Weltkrieg als Professor der Sprachwissenschaft an der Wiener Universität.

