Albert-Ernest Carrier-Belleuse
).]]Albert-Ernest Carrier-Belleuse (12. Juni 1824 zu Anizy-le-Château, Département Aisne; ? Juni 1887 in Sèvres) war ein französischer Bildhauer.
Carrie-Belleuse lernte bei Pierre Jean David d'Angers. Er war anfangs genötigt, seine Erfindungsgabe in den Dienst der Kunstindustrie zu stellen, und lieferte, gefördert durch eine leicht schaffende Phantasie, zahlreiche Modelle für die Bronzewarenfabrikation.
Nebenher führte er eine Reihe von Marmorarbeiten und Terrakottabüsten ans, welche kokette Eleganz mit einer vollkommen naturalistisch-malerischen Auffassung verbinden.
Später schuf er eine große Anzahl von Porträtbüsten in Marmor, Bronze und Panna Cotta, welche gleichfalls völlig malerisch behandelt, aber von höchster Lebendigkeit des Ausdrucks sind. Die Den kleinen Heiland emporhebende Madonna (1867) brachte ihm die Ehrenmedaille des Salons ein.
Einer seiner Schüler war Auguste Rodin (1840-1917).
Albert-Ernest Carrier-Belleuse starb im Jahr 1887 im Alter von 63 Jahren in Sèvres.
Sein Sohn Louis-Robert Carrier-Belleuse (1848-1913) ergriff ebenfalls den Beruf des Bildhauers und war darüber hinaus als Maler tätig.
Werksauswahl
* 1863: Bacchantin an der Herme
* 1866: Angelika am Felsen
* 1867: Den kleinen Heiland emporhebende Madonna, Paris, Kirche St._Vincent_de_Paul
* 1869: Im Schatten der Fittiche des Adlers schimmernde Hebe, Paris, Musée du Luxembourg
* 1872: Verlassene Psyche

