Alava Dolmen
Die Álava Dolmen [] sind eine Gruppe von 85 Dolmen in der Provinz Álava, im spanischen Baskenland zwischen dem Kantabrischen_Gebirge und dem Ebro. Die am besten erhaltenen gruppieren sich an drei StellenBei Laguardia liegen: Alto de la Huesera, Chabola de la Hechichera und El Encinal.
Alto de la Huesera wurde 1948 entdeckt und ausgegraben. Die Kammer besteht aus sechs Steinen, mit einem Deckstein, der zerbrochen und zwischen ihnen verstürzt ist. Flint und eine große Menge menschlicher Knochen wurden hier gefunden.
Chabola de la Hechicera wurde 1936 und 1974 ausgegraben Der Deckstein ist vorhanden und die Kammer besteht aus neun großen Steinen. Die Fragmente einer spätjungsteinzeitlichen rundbodigen Schüssel mit gestempeltem Dekor gehören zur Originalbelegung. Der Hügel wurde aber nachgenutzt, denn es gibt auch Funde aus der Bronzezeit und keltiberische Relikte.
El Encinal (Elvillar - nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Dolmen bei Rioja) liegt in einer Baumgruppe, und hat eine Reihe großer Tragsteine aber sein Deckstein fehlt. Menschliche Überreste, einige Steinwerkzeuge und eine Scherbe der Töpferware wurden 1951 hier ausgegraben.
Die Dolmen San Martin und El Sotillo sowie ein jungsteinzeitliches und keltiberisches Dorf liegen nördlich von Laguardia bei La Hoya.
Östlich von Vitoria-Gasteiz liegen Sorgiñetxe (Haus der Hexen)) und Aitzkomendi.
Sorgiñetxe ist wahrscheinlich ein früher Dolmen, der aus sechs Tragsteinen und dem Deckstein besteht, der sich in situ befindet. Von seinem Erdehügel wurden keine Spuren gefunden. Menschliche Überreste und ein Feuersteinpfeilkopf wurden 1890 in einer Ausgrabung gefunden.
Aitzkomendi hat eine aus zehn Steinen gebildete völlig geschlossene Kammer und ist besonders groß. Die rechteckige Kammer misst ungefähr 3 x 2 m und erreicht eine Höhe von 3 m. Vom originalen Erdtumulus ist dreiviertel erhalten. Spätjungsteinzeitliches und bronzezeitliches Material wurde in der Kammer gefunden. Eisernzeitliche Urnen wurden im Erdehügel entdeckt.
Im Cuartango Valley liegen mit San Sebastian Nord und Süd die beiden größten Anlagen. Sie wurden, wie Gurdipe Süd, im 19. Jahrhundert ausgegraben. Die Überreste von Gurdipe Nord wurden erst 1955 entdeckt und 1962 ausgegraben. Keiner der San Sebastian Dolmen hat seinen Deckstein, aber sie sind ansonsten sehenswert. Das Südliche hat noch große Teile seines unregelmäßigen Erdhügels.
Die meisten der Artefakte sind im Museo de Arqueologia de Alava und in den Museen von Lagardia und Vitoria-Gasteiz zu sehen.
Sehenswürdigkeiten
*Cueva de los Husos bei Elvillar
*Ruta de los Dolmenes
Literatur
Oxford Archaeological Guides SPAIN: S. 41; 1998.
Weblinks
http://www.celtiberia.net/articulo.asp?id=359

