Alan Stacey
|debut_grandprix = Großbritannien |
debut_jahr = 1958 |
letzter_grandprix = Belgien|
letztes_jahr = 1960 |
teams = 1958-60 Lotus |
rennen = 7 |
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punkte = 0 |
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Alan Stacey (29. August 1933 in Broomfield, Essex; ? 19. Juni 1960 in Spa-Francorchamps, Belgien) war ein englischer Rennfahrer.
Aus einer Familie von Farmern stammend zeigte der extrovertierte Stacey schon früh großes Fahrtalent. Dies überraschte um so mehr, als dass er an einer Körperbehinderung litt. Sein rechtes Bein war von Geburt an kürzer und schwächer ausgebildet, der rechte Unterschenkel war durch eine Prothese ersetzt, so dass er mit einem motorradähnlichen Gaszug fahren musste.
Dieses Handicap meisterte er so gut, dass ihm Colin Chapman sogar einen Lotus zur Verfügung stellte. Beim Belgischen_Grandprix 1960, bei dem mit Stirling Moss und Mike Taylor zuvor schon zwei Fahrer schwer verletzt wurden und Chris Bristow bereits tödlich verunglückte, kam er am Steuer seines Lotus 18 zu Tode, als ein Vogel das Visier seines Sturzhelms bei hoher Geschwindigkeit durchschlug. Der Monoposto kreiselte unkontrolliert von der Piste und ging in Flammen auf, die jedoch rasch gelöscht werden konnten. Sein Teamkollege Innes Ireland, der bereits in der fünften Runde ausgefallen war, war schockiert, da Stacey seinen Worten zufolge aussah, "als würde er schlafen", und beim Anblick des Lorbeerkranzes, dem man den verunglückten Freund auf die Brust gelegt hatte, brach der ehemalige Fallschirmjäger Ireland mit Weinkrämpfen zusammen.
Mit zwei toten und zwei schwer verletzten Piloten wurde die Dimension dieses tragischen Rennwochenendes erst am 1. Mai 1994 beim Rennen von Imola mit dem Tod Ayrton Sennas und Roland Ratzenbergers annähernd erreicht.
Siehe auch
Liste der tödlich verunglückten Formel-1-Fahrer
Weblinks
* http://www.gpracing.net192.com/drivers/careers/550.cfm

