Aluminiumsulfat
| R =
| S =
| MAK = 6 mg/m3 (Al)
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Aluminiumsulfat, Summenformel Al2(SO4)3, bildet ein farbloses Pulver mit einer rel. Molekülmasse Mr von 342,15 und einer Dichte von 2,71 g/cm3.
Vorkommen
In der Natur kommt Aluminiumsulfat beispielsweise in den Alaunen vor.
Synthese
Das Hydrat des Aluminiumsulfat lässt sich durch Auflösen von reinem Aluminiumoxid in konz. Schwefelsäure gewinnen.
Reaktionsverhalten
Mit saurer Reaktion löst sich Aluminiumsulfat in Wasser und kristallisiert bei Zimmertemperatur als monoklines Al2(SO4)3 ? 18 H2O aus. Ab einer Temperatur von 340 °C findet eine vollständige Dehydrierung des Salzes statt und oberhalb von 770 °C zerfällt es in Aluminiumoxid und Schwefeltrioxid
Aluminiumsulfat bildet mit den Sulfaten einwertiger Metalle Doppelsalze mit gemäß folgender Formel (Alaune):
:
Verwendung
* Hilfsstoff in der Papierindustrie
Flockungsmittel in der Trinkwasseraufbereitung
Beizmittel in der Färberei und als Saatgutbeize
* Bestandteil von Schaumlöschmitteln
* Als Isoliersalz (auf frischen Zement- oder Kalkuntergründen, gegen Wasser- und Nikotinflecken) in der Renovierung
* Inhaltsstoff von Pflanzenstärkungs- und schutzmitteln[http://www.bvl.bund.de/cln_007/nn_494194/DE/04__Pflanzenschutzmittel/00__doks__downloads/zul__info__liste__beistoffe.html__nnn=true] BVL
* Lebensmitteln wird es als Festigungsmittel bzw. Stabilisator zugesetzt. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Bezeichnung E 520 zugelassen.
Quellen
Weblinks
• EG-Sicherheitsdatenblatt über ?flüssiges Aluminiumsulfat? (Lösung von Aluminiumsulfat in Wasser)
• Sicherheitsdatenblatt über festes Aluminiumsulfat
qu:Millu

