Al-Isra
Al-isra () ist die 17. Sure des Korans. Darin wird berichtet, dass Mohammed eine nächtliche Traumreise zu der "entferntesten Moschee" (al-aksa) unternommen habe und von dort aus eine Reise in den Himmel unternommen habe. Isra ist dabei das arabische Wort, das für die Reise verwendet wird. Die Botschaft der Sure handelt vom rituellen Gebet und bittet die Moslems um Geduld und Unverzagtheit angesichts der Verfolgungen, denen die moslemische Gemeinde damals ausgesetzt gewesen sein soll.Aufgrund dieser Begebenheit gilt heute Jerusalem mit dem Bezirk um die Al-Aqsa-Moschee als der drittwichtigste Ort des Islam nach Mekka und Medina, an dem als bekannteste Gebäude die genannte Moschee und der Felsendom errichtet wurden. Einen gewissen Beitrag zur symbolischen Bedeutung der Stadt leistete vermutlich auch die Tatsache, dass sie 1967 im Sechstagekrieg an Israel verloren ging.

