Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS) entstand im April 1999, als Protest gegen die mangelnde Entschlossenheit der damaligen rot-grünen Bundesregierung, ihr Wahlversprechen eines bundeseinheitlichen Studiengebührenverbotes in die Tat umzusetzen. Programmatische Plattform des ABS ist der ?Krefelder Aufruf?, der auf grundsätzlicher Ebene für eine umfassende Gebührenfreiheit des Hochschulstudiums eintritt. Hierin heißt es u. a.:Bislang haben sich über 200 Organisationen durch Unterzeichnung des Krefelder Aufrufs dem ABS angeschlossen. Die beteiligten Studierendenvertretungen, darunter der studentische Dachverband Bundesländern. Diese Grundsatzpapier bekräftigt die Position und das Eintreten gegen jede Form von gebührenfinanziertem Studium.
Aktivitäten
Das ABS ist in studentischen Streiks, bei Unterschriftensammlungen und bei Protesten gegen Studiengebühren zu finden wie über Publikationen, etwa über die Schriftenreihe und die Massenzeitungen des Bündnisses. Zudem ist das ABS eine der relevanten Stimmen in den Medien, die gegen Studiengebühren kämpft. Das ABS ist zudem zu Anhörungen von Parteien und Parlamenten als Sachverständige Organisation eingeladen gewesen.
Struktur
Geschäftsführung
Das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren verfügt über eine Geschäftsführung. Die bisherigen Geschäftsführer waren:
Olaf Bartz (1999?2001),
Christian Schneijderberg (2001?2002),
Klemens Himpele und Markus Struben (2002?2003),
Klemens Himpele (2003?2004),
Sascha Vogt und Ernest Hammerschmidt (2004?2005),
Jochen Dahm und Amin Benaissa (2005?2006).
Seit dem 15. August 2006 sind Fredrik Dehnert, Christiane Schmidt und Mike Niederstraßer GeschäftsführerInnen des ABS.
Koordinierungsorgan
Zur Vernetzung zwischen den Bündnispartnern, Planung von Kampagnen und der weiteren inhaltlichen Arbeit existiert ein Koordinierungorgan (ABS-KO), in welches Organisationen gewählt werden. Es wird auf jeder Vollversammlung neu bestimmt und repräsentiert die im Bündnis zusammengeschlossenen Organisationen. Zur Zeit hat das ABS-KO 18 Mitglieder, von denen die meisten in Hessen ansässig sind.
Vollversammlung
Die halbjährlichen Vollversammlungen finden in organisatorischer Einheit mit der Mitgliederversammlung des fzs statt. Die Vollversammlung hat die Aufgabe neue Bündnispartner zu bestätigen, die Geschäftsführung und das KO zu wählen und die politischen Grundsätze (weiter) zu entwickeln und über größere politisch-öffentliche Aktionen zu beraten. Daneben dient es der Zusammenarbeit und der gegenseitigen Information.
Weblinks
• Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
• Mitglieder
• Krefelder Aufruf

