Aktionsart
Die Aktionsart (auch Handlungsart, Handlungsstufe, Phasenbedeutung) eines Verbs kennzeichnet die Verlaufsweise und Abstufung des Geschehens, die durch das Verb selbst oder seine grammatische Form bezeichnet wird.Duden: Die Grammatik, 7. Aufl., Mannheim 2005, ISBN 3411040475
Die verschiedenen Aktionsarten werden nach ihrer Bedeutung, also nach semantischen Kriterien unterschieden. Bei der Ableitung von Verben aus anderen Verben kann die Aktionsart durch bestimmte Morpheme ausgedrückt werden, damit ist Aktionsart eine Kategorie für die Wortbildung, die Derivationsmorphologie einer Sprache. Der Begriff Aktionsart wird in diesem Sinne vor allem im englischsprachigen Raum auch als ?lexikalischer Aspekt? (lexical aspect) bezeichnet. Werden Aktionsarten systematisch in grammatikalischen Kategorien in der Formbildung der Verben zusammengefasst, spricht man von Aspekt, engl. ?grammatikalischer Aspekt? (grammatical aspect). Der Aspekt drückt seinerseits unterschiedliche Aktionsarten aus.
Die Differenzierung des Geschehens erfolgt nach dem zeitlichen Verlauf ? Ablauf, Vollendung, Anfang, Übergang, Ende (entsprechende Aktionsarten: durativ, finitiv, inchoativ, egressiv, terminativ u. a.) ? und nach dem inhaltlichen Verlauf ? Intensität, Wiederholung, Verkleinerung (entsprechende Aktionsarten: intensiv, iterativ, deminutiv u.a.).
Zur Begriffsgeschichte
Die Begriffe Aspekt (Lehnübersetzung der Begriffe griech. (eidos, Dionysios Thrax 2. Jhdt. v. Chr.) bzw. altkirchenslawisch/russisch ???? (vid, Meletij Smotri?kyj 1619)) und Aktionsart (auch Art der Handlung, Zeitart) wurden im 19. Jahrhundert für ähnliche Phänomene, teilweise sogar synonym gebraucht. Im Jahr 1908 formulierte der Slawist Sigurd Agrell erstmals eine Differenzierung der beiden Begriffe:
Diese Definition fand weite Verbreitung in der Ingressiv (lat. ingressum, ?begonnen?, auch Initiv) bezeichnet den Beginn einer Handlung, Beispiel Beispiel ital. avevo ?ich hatte (durativ)?: ?ich besaß? vs. ebbi ?ich hatte (ingressiv)?: ?ich bekam?.
** Inchoativ (lat. incoativum, ?anfangend?, engl. inceptive) bezeichnet den allmählichen Beginn einer Handlung, Beispiel altgr. (era?) ?ich liebe?, (erasth?n) ?ich verliebte mich?.
** Evolutiv (lat. evolutum, ?entwickelt?) bezeichnet die Anfangssphase eines Vorgangs bzw. die Entwicklung zu dem Vorgang, dt. aufkeimen zu keimen
** Mutativ (lat mutare, (ver)ändern, auch Transformativ) kennzeichnet eine Zustandveränderung, Beispiel erkranken ~ krank werden
** Egressiv (lat. egressum, hinausgegangen, auch Effektiv) bezeichnet das Ende eines Vorgangs, Beispiel dt. verblühen zu blühen
** ** Faktitiv (lat. factio ?Tun?, ?Handeln?) beschreibt eine Handlung, die eine weitere Handlung bewirkt, Beispiele dt. trocknen, leeren
** Intensiv-iterativ beschreibt einen Vorgang als mühsam oder schwierig, Beispiel russ. ?????? (pisat) ?schreiben?, ???????? (vypisat) ?herausschreiben?, ?????????? (vypisyvat) ?mühsam Buchstaben malen?
** Intensiv-semelfaktiv beschreibt einen gegenüber der Bedeutung des Grundverbs einmaligen, heftigen Vorgang, Beispiel russ. ??????? (tolkat) ?stoßen?, ???????? (tolknut) ?einen Stoß versetzen?, ????????? (tolkanut) ?anrempeln?
** Diminutiv-iterativ (lat. diminuere, ?abnehmen?, in der Germanistik auch Desidertivum) bezeichnet einen Vorgang, der sich regelmäßig und mehrfach, jedoch mit geringerer Intensität wiederholt, Beispiel dt. raten - rätseln
** Kumulativ (lat. cumulus , ?Anhäufung?) bezeichnet, dass sich die Handlung auf eine Menge von Objekten bezieht, Beispiel russ. ??????? (narwat) ?pflücken?, ???????? (???????)(naryvat tswetow) ?eine Menge (Blumen) pflücken?
** Total (lat. totus, ?ganz?) bezeichnet eine Aktionsart, die das ganze oder alle Objekte umfasst, Beispiel russ. ?????? (pisat) ?schreiben?, ?????????? (ispisyvat) ?vollschreiben?
** Desiderativ (lat. desiderare, ?ersehnen?) bezeichnet den Wunsch, dass ein Vorgang sich einstelle, z.B. lat.edere ?essen?, esurire ?essen wollen; hungrig sein?. Der Desiderativ des Sanskrit wird gemeinhin nicht als Aktionsart bezeichnet.
**Konativ (lat. conari, ?versuchen?) hat eine ähnliche semantische Funktion wie der Desiderativ; er bezeichnet den Versuch, das Bemühen, dass etwas geschehe, z. B. lat. abibat ?er versuchte wegzugehen?, ?er wollte weggehen?
Erscheinungsformen der Aktionsart
Aktionsarten in der Wortbildung
Die Aktionsart kann als Bedeutung einem Verb innewohnen, das heißt, das Verb insgesamt erfüllt die Kategorie einer Aktionsart ; wenn die Aktionsart nicht formal sichtbar ist, geht man davon aus, dass sie lexikalisch kodiert ist. Verben, die keine spezifische Aktionsart ausdrücken, nennt man aktionsartneutral, so z. B. die verba simplicia, die Grundverben der slawischen Sprachen. Ob im Deutschen jedes Verb eine Aktionsart ausdrückt oder nur bestimmte oder nur abgeleitete, ist umstritten.Helmut Glück (Hrsg.): Metzler-Lexikon Sprache, Stuttgart 1993, ISBN 3476009378
Das Verb ruhen z. B. beschreibt einen Zustand (durativ), während das Verb finden ein einmaliges Ereignis (punktuell) beschreibt. Das Verb aufgehen beschreibt die Veränderung eines Zustandes (mutativ), während öffnen das Verursachen eines Vorgangs (kausativ) beschreibt. Im Deutschen gibt es Verbpaare, die unterschiedliche Aktionsarten eines Vorgangs wiedergeben:
* sterben - töten (kausativ) ?veranlassen, dass jemand stirbt?
* rufen - schreien (intensiv) ?sehr laut rufen?
Die Sprache hat verschiedene Formbildungs- (morphologische) Mittel entwickelt, um Verben verschiedener Aktionsarten zu bilden. Zu diesen Mitteln gehören Veränderungen des Wortstamms (stehen - stellen, ?machen, dass etwas steht?), das Verändern des Stammvokals (Ablaut, fallen - fällen, ?bewirken, dass etwas fällt?) das Einfügen (Infigieren) bestimmter Laute oder Silben in das Wort (husten - hüsteln, ?immer wieder ein bisschen husten?) oder das Anfügen von Silben oder anderen Wörtern, wobei letzteres als Komposition bezeichnet wird (laufen - loslaufen, ?zu laufen beginnen? - weiterlaufen, ?das Laufen fortsetzen?). Die slawischen Sprachen haben ein komplexes System entwickelt, Aktionsarten durch morphologische Ableitungen (Derivationen) auszudrücken, so sind die slawischen Klassifikationen der Aktionsarten äußerst differenziert.
Im Hebräischen werden durch Ableitung sieben Verbstämme (binjanim) von einem meist dreikonsonantigen Grundstamm abgeleitet, mit ihnen wird unter anderem das Genus_verbi, aber auch Aktionsarten wie Intensiv oder Kausativ ausgedrückt (????? likpotz ?springen?, ?????? lehakpitz ?springen lassen?, ?zum Springen bringen?).
Aktionsarten in Konjugation und Syntax
Aktionsarten lassen sich jedoch auch ausdrücken, indem ein Verb verschiedene Formen ausbildet (Flexion) oder durch weitere Wörter näher bestimmt wird. So kann die Perfektform dixi (?ich habe gesprochen?) von lateinisch dicere (?sprechen?) bedeuten, dass der Sprecher alles Nötige gesagt hat und nichts mehr hinzufügen will, es drückt sich also in der Tempusform Perfekt eine resultative Aktionsart aus. Auch das alt- und neugriechische Verbalsystem drückt in den Tempora unterschiedliche Aktionsarten aus.
Aktionsarten als eigene Kategorien für die Konjugation finden sich in vielen Sprachen, so zum Beispiel im Sanskrit oder im Türkischen. Beispiele:
*Türkisch beklemek warten - bekletmek warten lassen (kausativ)
*Sanskrit rauti ?er schreit? - ror?yate ?er schreit wiederholt? (frequentativ) oder ?er schreit sehr heftig? (intensiv)
Wird die Aktionsart nicht durch Formen eines einzigen Wortes ausgedrückt, spricht man von periphrastischer (griech. ?????????? periphrasis Umschreibung) oder analytischer Bildung. So umschreibt beispielsweise der deutsche Ausdruck ich war am Lesen die progressive Aktionsart oder die Periphrase commencer à + Infinitiv im Französischen die inchoative Aktionsart. Von besonderer Bedeutung ist diese Bildungsart bei Sprachen des analytischen und isolierenden Typs, die über keine eigentliche Flexion verfügen. Das Chinesische beispielsweise verwendet eigene Wörter, die ihre ursprüngliche Bedeutung verloren haben und nun die Aktionsart hinter dem Verb-Begriff markieren.
Schließlich kann die Aktionsart auch durch nähere, adverbiale Bestimmung des Verbs ausgedrückt werden, wie in dem Ausdruck Plötzlich' sah ich ihn (siehe auch Tabelle zu den Aktionsarten im Deutschen).
Aktionsarten in verschiedenen Sprachen
Indogermanische Sprachen
= Indische Sprachen
=In indischen Grammatiken werden die aktionsartspezifizierten Verben unter der sog. abgeleiteten Konjugation behandelt, wobei dazu die desiderative, die intensive, aber auch die denominative Konjugation gehört.
Sanskrit
Das Sanskrit drückt einige Aktionsarten über die Tempusformen, einige auch als eigenständige Kategorie in der Konjugation aus:
* Der Kausativ wird durch das Suffix -aya markiert: karoti ?er macht? - kar-aya-ti ?er lässt machen?
* Der Desiderativ, der einen Wunsch zu einer Handlung ausdrückt, wird aus der Reduplikation des Stammanlauts plus Suffix -sa gebildet: ci-kir-sa-ti ?er wünscht zu machen?. Der Ausdruck des Wunsches wird jedoch nicht als Aktionsart betrachtet. Er manifestiert sich in vielen Sprachen im grammatischen Modus (Konjunktiv, Optativ).
* Intensiv bzw. Iterativ (in Sanskrit-Grammatiken ist Frequentativ die üblichere Bez.) fallen im Sanskrit - wie auch im Lateinischen häufig der Fall - zusammen. Bei den verba movendi vergibt er eine Aktionsartspezifizierung der Bedeutung 'hin und her', z.B. bhramati ?er schweift umher? bam-bram-ya-ti ?er schweift kreuz und quer umher?. Kennzeichnend ist das Suffix -ya, das an den reduplizierten Wortstamm angefügt wird.
*Die grammatischen Kategorien lassen sich auch kombinieren: ci-kar-ayi-sa-ti (kausativ-desiderativ) ?er wünscht, machen zu lassen?
P?li
Im mittelindischen und relativ archaischen P?li, wo die aspektuale Unterscheidung zwischen Aorist, Imperfekt und Perfekt verloren gegangen ist und somit auch eine aktionale zwischen inchoativ, durativ, resultativ etc., ist auch das Derivationssystem aktionsartspezifizierter Verben nicht mehr so intakt wie etwa im Sanskrit:
* Die Desiderativformen sind Reduplikationsbildungen mit dem (gegebenenfalls assilmilierten) Suffix -sa, unterliegen also exakt dem gleichen Ableitungsmuster wie im Sanskrit: sussuSAti 'er wünscht zu hören'.
Nun der 1. Konjugation zugehörig, sind sie im P?li nicht mehr produktiv.
* Die Intensiva beschränken sich ebenfalls auf eine kleine Gruppe. Auch sie sind durch Reduplikation gekennzeichnet. Wie im Sanskrit oder oft im Latein, ist die intensive von der frequentativen Aktionsart morphologisch nicht geschieden.
* Zur Kausativbildung gibt es im P?li die Methode, ein Verb in die 7. Konjugation zu überführen, wobei ein -a- zu -?- werden kann. Aus bhavati 'er/sie/es ist' wird schließlich:
* bh?v?ti 'er/sie/es lässt entstehen'
* bh?v?nti 'sie lassen entstehen'
* bh?v?si 'du lässt entstehen' usw.
Auch Kausativsuffixe sind -(?)pe und -paya. Alle Ableitungsweisen lassen sich anwenden, so dass man aus karoti 'er/sie/es macht'
* k?r?ti
* k?rayati
* k?r?peti
* k?r?payati
gewinnen kann, wobei alles 'er/sie/es lässt entstehen' heißt. Bei einer Kombination der Kausativendungen spricht man von einem doppelten Kausativ oder von einem Kausativ II.
Per se können auch die neu entstandenen Kausativa konjugiert werden; so ist ?hapesi ein aoristischer Kausativ ('er/sie/es ließ errichten'), k?rento ein Kausativ- Präsenspartizip( 'machen lassend') und ?mant?petv? eine Absolutivform eines Kausativums( 'angeredet gelassen habend').
Viele Verben der 7. Konjugation sind als Kausativa verblasst (dh?reti 'er/sie/es trägt' oder niv?seti 'er/sie/es kleidet sich an'). Einige Kausativbildungen sind idiomatisiert, so wie ?ropeti 'er/sie/es zeigt'( wörtlich: 'er/sie/es lässt hochkommen').
= Griechisch
=Das Altgriechische gehört zu den Sprachen, in denen Aktionsarten auch in grammatikalisch realisierten Aspekt-Kategorien ausgedrückt werden (wie vermutlich auch das Ur-Indogermanische). Zwei dieser Aspekte kommen in einer Gegenwarts- und einer Vergangenheitsform vor, der aoristische Aspekt existiert im Indikativ nur als Vergangenheitsform. Das Futur des Altgriechischen ist eine reine Zeitstufe und drückt keine spezifische Aktionsart und keinen Aspekt aus.
Die folgende Tabelle gibt eine grobe Zuordnung von grammatischem Aspekt zu Aktionsarten wieder:
{| class="prettytable float-left" width=100%
|-
!Aspekt
|align="center"| imperfektiv / paratatisch
|align="center"| perfektiv / aoristisch
|align="center"| perfektisch / resultativ
|-
!Aktionsarten
|align="center"| durativ
frequentativ / iterativ
habituativ
konativ
|align="center"| punktuell
egressiv / effektiv
inchoativ / ingressiv
gnomisch
/'>align="center"| flektive Aspektdifferenzierung ist weiterhin ein sprachlich produktives Mittel zur Unterscheidung und Ausdruck von Aktionsarten. So drückt beispielsweise die Verbform ??????????? (kimíthike) mit dem Aorist eine inchoative oder ingressive Aktionsart aus und muss ins Deutsche mit ?er schlief ein? übersetzt werden. Das durative ?er schlief? wird im Neugriechischen mit ?????????? (kimótan) im imperfektiven_Aspekt (s.a. Paratatikos) ausgedrückt. Das Verb schlafen selbst steht semantisch in beiden Sprachen für eine dauerhafte Handlung. Um eine andere als die ihm innewohnende Aktionsart auszudrücken, wird das Verb im Deutschen also derivationsmorphologisch verändert, im Griechischen dagegen in einen anderen grammatischen Aspekt gesetzt.
= Slawische Sprachen
=Bereits im Altkirchenslawischen, der ältesten schriftlich dokumentierten slawischen Sprachform, wurden aktionsartspezifizierte Derivate gebildet. So unterscheidet man bei den Verben_der_Bewegung morphologisch eine terminative und eine aterminative Aktionsart (iti, chod-iti ?gehen?, nesti, nos-i-ti ?tragen?) Das Aterminativum hatte iterative oder kausative Bedeutung. Man spricht bei letzterer Form auch von indeterminiert, bei der terminativen auch von determiniert. Henrik Birnbaum und Jos Schaeken: Das altkirchenslavische Wort: Bildung - Bedeutung - Herleitung, München 1997, ISBN 3876906687 ([http://www.schaeken.nl/lu/research/online/publications/akslstud/index.htm])
Auf der morphologischen Basis dieser altslawischen Aktionsarten bildete sich das auch binäre Aspektsystem der modernen slawischen Sprachen aus. Martin Joachim Kümmel: Grundlagen und Geschichte der europäischen Verbalsysteme. Vorlesungsmanuskript, Freiburg 2006 ([http://www.indogermanistik.uni-freiburg.de/w06vesy.html])
In den modernen slawischen Sprachen werden Aktionsarten durch eine Fülle von Affixen ausgedrückt, die in vielfacher Weise dem Begriff des Ausgangsverbs eine zusätzliche Bedeutung verleihen können, wobei die ursprüngliche Bedeutung des Ausgangsverbs jedoch erhalten bleibt.Herbert Mulisch: Handbuch der russischen Gegenwartssprache, Leipzig 1993, ISBN 3324003253.
Sie werden morphologisch durch Präfixe, Infixe und Suffixe, Laut- und Akzentwechsel realisiert, wobei durch dasselbe Bildungsschema auch unterschiedliche Aktionsarten ausgedrückt werden können (Beispiele aus dem Russischen):
*Präfix + Lautwechsel: ???? idti ?gehen? - ??-??? pojti ?losgehen?
*Infix + Lautwechsel: ??????? prygat ?springen? - ????-??-?? prygnut ?einmal springen?
*Präfix + Infix: ???? pit ?trinken? - ??-??-??-?? popiwat ?von Zeit zu Zeit ein Schlückchen trinken?
*Präfix + Suffix: ??????? boltat ?schwatzen? - ???-???????-?? rasboltatsja ?ins Schwatzen kommen?
Meist wechselt zwischen Grundverb und Derivat auch der grammatikalische Aspekt, das heißt aus dem imperfektiven Verb ?gehen? wird das perfektive ?losgehen?.
Beispiel für Aktionsarten, die sich im polnischen Präfix po- ausdrücken:
* inchoativ: kocha? ?lieben? - pokocha? ?liebgewinnen?, ?sich verlieben?
* ingressiv: pojecha? ?fahren? - pojecha? ?losfahren?
* distributiv: wi?za? ?binden? - powi?za? ?(viele, alle) zusammenbinden?
* delimitativ: czyta? ?lesen? - poczyta? ?ein bisschen lesen?
* resultativ: grzeba? ?graben? - pogrzeba? ?begraben?
Das Präfix po- kennzeichnet bei einigen Verben jedoch auch schlicht den perfektiven Aspekt, z. B. b?ogos?awi? ?segnen? (imp.) - pob?ogos?awi? ?segnen? (perf.), es wird hier also ?rein aspektuell? eingesetzt. In diesem Fall spricht die Slawistik nicht von Aktionsart. Auch in der Slawistik gibt es Tendenzen, auf den Begriff Aktionsart zu verzichten und beispielsweise von ?Funktion des Derivats? zu sprechen. Tanja Anstatt: Das Verbalpräfix po- im Polnischen, in: Zeitschrift für Slavische Philologie 62/2, 359-385 ([http://homepages.uni-tuebingen.de/tanja.anstatt/2003%20Poln.%20po-.pdf pdf])
= Latein
=Die lateinische Sprache drückt - wie die altgriechische - Aktionsarten in den Verbalformen für die Tempora aus, das Imperfekt z.B. bez. i.a. eine durative Aktionsart, das Perfekt i.a. eine resultative und eine ingressive etc. Bayer-Lindauer: Lateinische Grammatik , 1974 ISBN 3-87488-635-2 (wobei die semantischen Funktionen des griechischen Aorists und Perfekts im lateinischen Perfekt zusammenfallen), hat aber ähnlich wie die slawischen Sprachen auch ein vielfältiges System der Verbableitung zum Ausdruck der Aktionsarten ausgebildet.
Beispiele:
* -sc bezeichnet die inchoative Aktionsart, wobei das Derivat dann stets der dritten (konsonantischen) Konjugation angehört: amare ?lieben? - amascere ?sich verlieben?
* Mit der Stammform des Partizip Perfekt Passiv oder auch mit dieser und dem Infix -it werden die frequentative, habituative oder intensive Aktionsart gebildet, wobei das Derivat dann stets der a-Konjugation angehört: legere ?lesen? - lectitare ?oft lesen?; vocare ?nennen? - vocitare ?zu nennen pflegen?; incipere ?beginnen? - inceptare ?eifrig beginnen?. Da die drei Aktionsarten keine je verschiedene morphologische Charakterisierung haben, sind die Ableitungen oft zweideutig interpretierbar : vertere ?drehen? - versare ?heftig/schnell? oder ?oft drehen?
* Die desiderative Aktionsart wird gebildet mit der Stammform des Partizip Perfekt Passiv und dem Suffix -ur, wobei das Derivat dann stets der i-Konjugation angehört, z.B.scribere ?schreiben? vs. scripturire ?schreiben wollen?
* Die diminutive Aktionsart wird mit den Suffixen -ic und -ill (vgl. pars ?Teil? , particula ?Teilchen?) gebildet, die auch zur Verbableitung aus Substantiven und Adjektiven dienen; das Derivat gehört dann stets der a-Konjugation an: cantare ?singen? - cantillare ?trällern?
* Resultativa unterliegen keinem verbindlichen Ableitungsmuster, sie werden gekennzeichnet durch Lautreduktion (occumbere ?sterben? - occubare ?tot daliegen?), Vokaldehnung oder Ablaut, häufig mit Wechsel der Konjugationsklasse (s?dere ?sich niederlassen? - sed?re ?sitzen?)
* Kausativa sind wie die Resultativa derivationsmorphologisch uneinheitlich, sie werden ähnlich gebildet: sed?re ?sitzen? - s?d?re ?zum Sitzen bringen?
= Romanische Sprachen
=Mit der Entwicklung der romanischen Sprachen nahm die Tendenz zu, Aktionsarten syntaktisch auszudrücken. Dennoch finden sich neben den Weiterentwicklungen lateinischer Derivate auch nachlateinische morphologische Ableitungen von Grundverben, so beispielsweise im Französischen (-et, frequentativ-diminutiv: craquer ?krachen?, ?knacken? - craqu-et-er ?knistern?; -el, kausativ craqu-el-er ?rissig machen?, ?beschädigen?, -ot, frenquentativ-iterativ: siffler ?pfeifen? siffl-ot-er ?vor sich hin pfeifen?) oder im Italienischen (-icchi, -acchi, meist mit attenuativer (abschwächender) Bedeutung: dormire ?schlafen? - dormicchiare ?schlummern?, bruciare ?brennen? - bruciacchiare ?anbrennen?). Die romanischen Sprachen haben das Aspektsystem des Lateinischen weitgehend übernommen, so dass auch durch unterschiedliche Tempora Aktionsarten ausgedrückt werden können: ital. avevo ?ich hatte (durativ)?: ?ich besaß?; ebbi ?ich hatte (ingressiv)?: ?ich bekam?.
= Deutsch
=In der Germanistik herrscht viel Unklarheit oder Verwirrung, was Aktionsarten betrifft. Oft ist auch gar nicht der Unterschied zum Aspekt bekannt, sodass erstens Aspekt und Aktionsart zu Synonymen werden und zweitens viele terminologisch unzulässige Vermischungen entstehen, indem man z.B. Perfektiv/Imperfektiv als die Hauptkategorien der Aktionsarten ansetzt. Besser, aber immer noch nicht zulässig (weil diese Einteilung auf Verträglichkeit mit Daueradverbialien basiert und dadurch syntaktisch begründet wird), ist es, durativ und nicht-durativ als aktionale Hauptkategorien anzusetzen.
Letztlich verletzen diese Theorien die Bedeutung des Terminus. Die Aktionsarten, die sich im slawistischen Sinne im Deutschen belegen lassen, d.h., streng auf den Zusammenhang aktionsartneutrales Grundverb, Bedeutung X ? morphologische Änderungen ? aktionsartspezifiziertes abgeleitetes Verb, veränderte Bedeutung X (man spricht in der Germanistik auch von 'Aktionsarten im engeren Sinne') gerichtet sind, sind die diminutiv-iterative (z.B. lachen?lächeln), die intensiv-iterative(z.B. klappen?klappern) und - etwas verblasst aufgrund einigen Bedeutungsmodifikationen - die kausative (z.B. fallen?fällen; aber : *ich fälle die Tasse) Aktionsart . Allerdings sind Kausativa nicht immer morphologisch markiert (so wird das aktionsartneutrale Grundverb 'hängen' im Präteritum stark konjugiert (?Das Bild hing an der Wand?), das aktionsartspezifizierte Kausativum dagegen schwach (?Er hängte das Bild an die Wand?)), was deren tatsächliche Zugehörigkeit zu den aktionalen Verben in Frage stellen kann.
Eine in der Germanistik verbreitete Einteilung sieht so aus (Die Kategorien sind teils morphologisch-derivationell, teils rein semantisch und teils auch syntaktisch begründet):
*Die aktionalen Hauptkategorien. Hier tauchen oft die Begriffe durativ/nicht-durativ auf, d.h. eine Kategorie ist negativ bestimmt. Anstatt 'durativ' erscheinen auch die Ausdrücke aterminativ, kontinuativ, kursiv, immutativ, unvollendet, atelisch, am häufigsten imperfektiv. Für 'nicht-durativ' hat die Germanistik auch die Ausdrücke terminativ, mutativ, vollendet, telisch, am häufigsten perfektiv parat.
Die Abgrenzungskriterien sind oft die Folgenden:
*Durative Verben bez. etwas Unvollendetes, Unabgeschlossen, Dauerhaftes, nicht-durative Verben dagegen sind der Bedeutung her durch zeitliche Begrenztheit und Zielgerichtetheit gekennzeichnet
*Durative Verben vertragen sich mit Daueradverbialien wie 'eine Stunde lang', nicht-durative dagegen nicht, sondern eher mit Temporaladverbialien wie in einer Stunde: ?Sie suchte den Schlüssel eine Stunde lang?, aber: *?Sie fand den Schlüssel eine Stunde lang?; eher ?sie fand den Schlüssel in einer Stunde?
*Nicht-durative Verben bilden beide Passivformen (?Der Schlüssel wird/ist gefunden?), durative dagegen nur ein werden-Passiv (?Der Schlüssel wird gesucht?; aber *?Der Schlüssel ist gesucht?)
*Nicht-durative Verben neigen eher zum sog. futurischen Präsens als durative
*Durative Verben bilden ihre Perfektformen niemals mit sein (außer sein und bleiben)
Gruppierungen
Zu der folgenden Klassifikation vgl. insbesondere. Hadumod Bußmann:Lexikon der Sprachwissenschaft 1990, Stuttgart ISBN 3-520-45202-2
Subkategorien der durativen Aktionsarten
Die Unterkategorien der durativen Aktionsarten sind:
*Die iterative (auch: frequentative, seltener multiplikative, repetitve und auch habituelle/habituative) Aktionsart, die bez., dass etwas wiederholt, mehrmals (regelmäßig, gewöhnlich) geschieht, z.B. sticheln ~ 'öfter stechen'
*Die intensive Aktionsart. Sie bez. ein Geschehen, das durch hohe (erhöhte) Intensität gekennzeichnet ist, z.B. schnitzen ~ 'stark schneiden'
*Die deminutive/diminutive (auch genannt: attenuative, debilitative) Aktionsart. Sie markiert Geschehen geringerer (verringerter) Intensität, z.B. tänzeln ~ 'ein bisschen tanzen' (mit pejorativer Nebenbedeutung)
*Die intransformative (auch: immutative) Aktionsart. Verben dieses Typs bez., dass sich am gegebenen Zustand ausdrücklich nichts ändert, z.B. behalten ~ 'nicht mehr weggeben'
*Die semelfaktive Aktionsart. So beschaffene Verben bez. individuelle, einzigartige Vorgänge/Handlungen, z.B. in ?ein Verbrechen begehen?.
Subkategorien der nicht-durativen Verben
Die Unterkategorien der nicht-durativen Aktionsarten sind:
*Die inchoative (Synonyme: ingressive, inzeptive, initive) Aktionsart. Sie deutet auf einem Anfang, einen (allmählichen) Beginn, den Austritt aus einem alten Zustand und den Eintritt in einen neuen Zustand. Gelegentlich werden die Termini 'inchoativ/inzeptiv' und 'ingressiv/initiv' differenziert, indem man erstere als Aktionsart des allmählichen Beginns und letztere als Aktionsart des plötzlichen Beginns festlegt (einschlafen vs. aufspritzen).
*Die resultative (andere Fachausdrücke: konklusiv (etwas veraltet), effektiv, egressiv sowie terminativ, perfektiv, telisch, finitiv, delimitativ) Aktionart. Resultative Verben bez. den Austritt aus einen Zustand (aber nicht den Eintritt in einen neuen!) zuzüglich Verlauf und sollen daran zu erkennen sein, dass ihre ?imperfektive Variante nicht die perfektive impliziert? (Lexikon der Sprachwissenschaft, Eintrag 'resultativ'), z.B. ?Das Haus ist am Verbrennen? impliziert nicht, dass das Haus am Ende vollkommen verbrannt sein wird. Seltener findet sich hierbei eine Unterscheidung nach 'allmählich' und 'plötzlich' (verbrennen vs. finden = 'nicht mehr im Zustand des Suchens sein'), wobei man ersteres als konklusiv (resultativ), letzteres als egressiv benennt.
'Resultativ' und 'inchoativ' werden ab und an zu transformativ oder mutativ
zusammengefasst, es kommt aber auch vor, dass 'transformativ' als eigene Aktionsart für
Verben wie rosten angesetzt wird und dann parallel zu 'perfektiv, mutativ' und/oder
'resultativ' verwendet wird.
*Auch üblich in deutschen Grammatiken ist es,Aktionsarten des plötzlichen Zustandswechsels als punktuell oder momentan zusammenzufassen. Entsprechende Verben bilden mit Daueradverbialien nur ungrammatische Sätze: *?sie stöhnt eine Stunde lang auf? /*?er findet die Lösung eine Stunde lang?? Das liegt daran, dass solche Verben einen schnellen Situationswechsel bezeichnen.
Das sind die meistgenannten Kategorien. Aktionsarten wie die komitative, die konative, die distributive und viele andere werden in deutschen Grammatiken nicht erwähnt, woraus zu schließen ist, dass slawistische Aktionsarteneinteilungen wesentlich präziser und differenzierter sind.
Nun zu den Mitteln, wie sich die einzelnen Aktionsarten im Deutschen ausdrücken lassen. Ausgegangen wird von derivationsmorphologischen, analytischen und syntaktischen Mitteln. Unter der ersten Einordnung fallen Affixbildungen/Komposita, unter der zweiten Verbalkomplexe mit Hilfsverb + einer der drei Infinitivtypen (reiner, zu-Infinitiv, substantivierter Infinitiv) und unter der dritten Adverbien-Zusätze u.a.
Der Ausdruck der anderen unter 'nicht-durativ' aufgeführten Aktionsarten ist auf Adverbien angewiesen.
Aus dieser Tabelle ist zu folgern: 'Aktionsarten im weiteren Sinne', so, wie sie in der Germanistik behandelt wird, ist sehr heterogen und führt zu Widersprüchen (er- in erblühen erzeugt eine inchoative Bedeutung, in erhellen eine kausative, in ergehen eine schwer definierbare, bedeutungskonstituierende etc.). Aktionale Verben sind im engeren Sinne VERBEN und nicht Verbformen, weshalb analytische Konstruktionen in eine andere Kategorie gehören, z.B. wird die Periphrase sein + am- Infinitiv nur als progressiver Aspekt, nicht als Realisierung der durativen Aktionsart diskutiert .
= Englisch
=Wie im Deutschen ist auch im Englischen die Derivation von aktionsartspezifizierten Verben unproduktiv. Drei Suffixe sind noch zur Markierung der Aktionsarten vorhanden:
* -le dient zur Ableitung von deverbalen Frequentativa ( drip 'tropfen' ? dribble 'tropfen')
* -er fungiert zur Derivation von (deadjektivischen) Inchoativa (soft 'leise' ? soften 'leise werden') sowie von deadjektivischen Kausativa (straight 'gerade' ? straighten 'gerade machen')
* Wo im ), sind die Kausativformen im Englischen mit den simple-past-Formen des jeweiligen aktionsartneutralen Verbs identisch (drink ? drank 'er/sie/es trank' oder 'er/sie/es tränkt ')
Nicht Indogermanische Sprachen
= Chinesisch
=Die allgemein als isolierend eingestuften chinesischen_Sprachen verändern Verben zwar nicht im Sinne der Flexion, aber es gibt ?Wörter? (oder Silben), die für sich keine Begriffe ausdrücken, also nicht als eigenständige Lexeme gewertet werden können, aber als Morpheme einem Wort, das die Grundbedeutung trägt, folgen und so unterschiedliche grammatische Kategorien ausdrücken.
Die chinesischen Sprachen haben keine Morpheme zum Ausdruck von Zeitstufen, aber zahlreiche zum Ausdruck der Aktionsarten, wobei im Chinesischen auch Substantive und Adjektive als Verben eingesetzt werden und dann ebenfalls mit diesen Morphemen versehen werden können. Die Einordnung als Derivations- und Flexionsmorpheme ist indes kaum möglich, da beide Begriffe dem chinesischen Sprachbau nicht gerecht werden.
Beispiele aus dem Hochchinesischen: Die delimitative Aktionsart wird durch Reduplikation des Verbs ausgedrückt: ? z?u ?gehen?, ?? z?u z?u ?ein bisschen spazierengehen?.
= Japanisch
=Das Verbsystem der transitiven_und_intransitiven_Verben, die in Paaren auftreten und morphologisch (synthetisch) voneinander abgeleitet sind. Semantisch drücken diese Paare vorwiegend eine kausative/antikausative Bedeutung aus. Die Verlaufsform drückt bei intransitiven Verben eine durative, bei transitiven eine progressive Aktionsart aus.
=Hebräisch
=Zum Ausdruck verschiedener Aktionsarten kennt das zur afroasiatischen Sprachgruppe gehörende Hebräische ein System von Modifikationen des Verbalstammes. Man spricht von Konjugationsstämmen, hebräischer Terminus: binjanim. Die unveränderte Reihe bezeichnet man als "Grundstamm" (G-Stamm), hebräisch qal. Zu ihr existiert eine Passivreihe, von der sich im Biblischen Hebräisch aber nur Reste erhalten haben. Einziges Überbleibsel ist das Partizip Passiv. Daneben gibt es den N-Stamm, hebräisch nif'al. Er erfüllt zumeist die Funktion eines Reflexivs oder Passivs zum Grundstamm, hat aber gelegentlich auch aktive Bedeutung; das entspricht etwa einem Medialformans.
Zum Ausdruck des Veranlassens werden die sog. Kausativ-Stämme (K-Stämme), hebräisch hif'il bzw. hof'al (passiv) benutzt. Sie werden im Perfekt durch Vorsetzen der Silbe hi bzw. ho gebildet. Oft empfiehlt sich eine Hilfsübersetzung mit der Bedeutung im Grundstamm + lassen. Beispiel: G-Stamm 'kommen', K-Stamm 'kommen lassen' = bringen.
Eine dritte Gruppe bilden die Intensiv- bzw. Reduplikations(Doppelungs)stämme (D-Stämme). Ihr Charakteristikum ist die Verdoppelung des mittleren Wurzelkonsonanten. Zum sog. pi'el existiert als Passiv das pu'al und als Reflexiv das hitpa'el. Die Bedeutung wurde in älteren Theorien in der Intensivierung des im Grundstamm ausgedrückten gesehen. Diese Ansicht lässt sich aber kaum halten.
Sprachhistorisches zu Aktionsarten
*Die morphologische Opposition zwischen a- und i-Stämmen in späteren slawischen Sprachen wie in russischen Aspektpaaren ocma?um?/ocma???m?, ?(da-)lassen? geht auf eine Opposition zwischen i-Kaustativ- und a-Iterativstämmen zurück.
*Die inchoativen Verben des Lateinischen mit dem Suffix -sc gehen wohl auf Iterativa des Proto-Indogermanischen zurück.
*Das Tempussystem der westkaukasischen Sprachen geht wohl auf ursprünglich aktionale Differenzierungen zurück
Quellen
Literatur
*Helbig/Buscha (1999). Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. 19. Auflage. Langenscheidt Verlag.
*Thieroff, Rolf (1992). Das finite Verb im Deutschen. Tübingen.
*Hadumod Bußmann, Lexikon der Sprachwissenschaft
*WAHRIG Grammatik der deutschen Sprache. Sprachsystem und Sprachgebrauch
• (pdf) Begriffsgeschichte Aspekt und Aktionsart, Materialsammlung zum Seminar ?Aspekt und Zeitkonstitution? (Manfred Krifka, Wolfgang Hock), Berlin 2002
*Adolf Friedrich Stenzler: Elementarbuch der Sanskrit-Sprache, fortgeführt von Richard Pischel, umgearbeitet von Karl F. Geldner, Gießen 1915 ([http://www.12koerbe.de/hanumans/sanskrit/sanskrit.htm online-Ausgabe])
*Franz-Josef Klein: Aspektoppositionen und Aktionsarten im Französischen, in: Tidsskrift for Sprogforskning, 1/2003, Århus 2003 [http://www.statsbiblioteket.dk/tfs/tss/full/tfs_1_2003-3.pdf (pdf)]
*Björn Wiemer: Grammatische Kernbereiche, deren Rekonstruktion und deren Relevanz für historisch belegte Sprachstufen des Baltischen und Slavischen, in: Acta Linguistica Lithuanica 51, 81-112, Vilnius 2005 (Online-Version bei [http://www.ceeol.com/index.aspx CEEOL])
*Georgij A. Klimov: Einführung in die kaukasische Sprachwissenschaft'', Deutsche Bearbeitung von Jost Gippert, Hamburg 1994 ([http://www.titus.uni-frankfurt.de/personal/jg/pdf/jg1992d1.pdf pdf])

