Aken (Elbe)
Die verwaltungsgemeinschaftsfreie Stadt Aken (Elbe) liegt im Landkreis Köthen in Sachsen-Anhalt (Deutschland).
Geografie
Aken am Südufer der mittleren Elbe liegt ca. 8 km westlich von Dessau in einem ausgedehnten Tieflandsgebiet innerhalb des Biosphärenreservates_Flusslandschaft_Mittlere_Elbe. Etwa 15 km westlich von Aken mündet die Saale in die in diesem Abschnitt nur wenig Gefälle aufweisende Elbe.
Östlich der Hafeneinfahrt ändert sich der Flussverlauf (West-Ost-Richtung) entscheidend in Nordrichtung.
Ortsteile
Kleinzerbst, Kühren, Lorf, Mennewitz, Obselau und Susigke sind Ortsteile der Stadt.
Einwohnerentwicklung
{/'> class="prettytable"
!Jahr
!Einwohner
|-
|1890
/'> align="right" |6.109
|-
|1970
/'> align="right" |12.154
|-
|2000
/'> align="right" |9.777
|-
|1219 durch die Nennung des Bürgermeisters Waltherus de Aken erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1270 ist der planmäßig angelegte Ort Civitas. Der Name dürfte von dem lateinischen Aqua abgeleitet sein (Ort der Quellen oder Ort bei den Wasserläufen). Wahrscheinlich kamen die niederrheinischen Siedler aus dem ebenfalls von Aqua abgeleiteten Aachen.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Mit der Bahn erreicht man Aken nur über die Kreisstadt Köthen. Aken ist Endhaltebahnhof.
Aken verfügt seit 1891 (Baubeginn: 1889) über einen Binnenhafen.
Aken liegt an der B_187a (Zerbst - Köthen), die von Aken nach Steutz im Nachbarkreis Anhalt-Zerbst durch eine Gierseilfähre unterbrochen wird, außerdem bestehen Straßenverbindungen nach Calbe (Saale) und Dessau durch die L 63. Vom südöstlichen Stadtrand gelangt man zu den Ortsteilen Susigke und Kleinzerbst und weiter nach Elsnigk zur B_185.
Ortsansässige Unternehmen
• Aken GmbH
*PILKINGTON]_Automotive_Deutschland_GmbH,_Werk_Aken_(vormals_Magnesitwerk Aken)
• Georg Placke GmbH
*Woodward Governor Germany GmbH (vormals Einspritzgerätewerk]_Aken)
_Städtepartnerschaften_
•_
Städtepartnerschaften
• (Nordrhein-Westfalen)
*Anor] (Frankreich)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
* historisches [[Rathaus
* zwei mittelalterliche Stadtkirchen: St. Nikolai und St. Marien
* ?Steinerne Kemenate?: Freihaus aus dem 13. Jahrhundert mit einem Kreuztonnengewölbe.
Stadtbefestigung aus dem Mittelalter mit drei erhaltenen Tortürmen
Fahrgastschifffahrt auf der Elbe
Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1839: Leopold Olberg (1770-1854), Königl. Regierungs- und Forstrat anlässlich des 50. Dienstjubiläum im Dezember 1839
1848: Franz Gustav Geiss, Apothekenbesitzer, in Anerkennung seines Wirkens bei der Erwerbung der "königl. Domaine" (heutige Sekundarschule)
1863: Friedrich Wilhelm Steinbrecht (1796-1881), Leutnant im Freikorps_Lützows, Lehrer und Küster; anlässlich des 50. Dienstjubiläum im November 1863
1873: Daniel Heinrich Gottfried Cuhrt, Lehrer und Kantor; anlässlich des 50. Dienstjubiläum im November 1873
1915: Georg Placke, Holzhändler, Schiffbauereibesitzer, Deichhauptmann, Major a. D. im März 1915
2001: Otto Benecke, Leiter des Heimatmuseums
Söhne und Töchter der Stadt
• Ludwig Hülsen], deutscher Philosoph der Frühromantik
• von Sickel], deutsche-österreichischer Historiker
• Dießner], deutscher Leichtathlet
• Bischoff], deutscher Germanist und Hochschullehrer
• Karl Emil Witte], Bischof in Hamburg, siehe
• Thiele], deutscher Sportreporter
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Website der Stadt Aken
• Aken-Regional

