Akanthit
{{Mineral|Mineralname=
|Bild= Mineraly.sk - akantit.jpg
|Bildbeschreibung= Akanthit aus Slowenien
/'>Chemismus= Ag2S
|Mineralklasse= Sulfide und Sulfosalze - Metall:Schwefel (Selen, Tellur)>1:1
|Kurzform_Strunz= II/B.05-10
|Kurzform_Dana= 2.4.1.1
|Kristallsystem= monoklin
|Kristallklasse= monoklin-prismatisch
|Farbe= schwarz, grau
|Strichfarbe= bleigrau
|Mohshärte= 2 bis 2,5
|Dichte= 7,2
|Glanz= Metallglanz
|Transparenz= undurchsichtig
|Bruch= uneben
|Spaltbarkeit= keine
|Kristallhabitus= nadelige, spießige, pseudokubische Kristalle; massige Aggregate
|häufige_Kristallflächen=
|Zwillingsbildung=
|Brechzahl=
|Doppelbrechung=
|optische_Orientierung=
|Pleochroismus=
|Dispersion=
|Phasenübergang=
|Schmelzpunkt=
|chemisches_Verhalten=
|ähnliche_Minerale= _1:1/'>Mineralklasse der Sulfide und Sulfosalze mit einem Stoffmengenverhältnis Metall : Schwefel (Selen, Tellur) > 1 : 1. Es kristallisiert im monoklinen_Kristallsystem mit der chemischen_Zusammensetzung Ag2S und entwickelt meist nadelförmige oder spießige, oft pseudokubische Kristalle, aber auch massige Aggregate von grauer bis schwarzer Farbe.
Etymologie und Geschichte
Benannt wurde Akanthit aufgrund seiner auffälligen Kristallform nach dem griechischen Wort akanta für Pfeil.
Modifikationen und Varietäten
Akanthit ist die monokline Tieftemperatur-Modifikation des kubischen Argentit, wandelt also bei der Abkühlung unterhalb von 173 °C sein Kristallsystem. Dabei behält es aber oftmals die äußere Kristallform von Argentit bei (Paramorphose).
Bildung und Fundorte
Akanthit bildet sich hydrothermal in Silbererz-Gängen. Begleitminerale sind neben Argentit, Silber, Proustit, Pyrargyrit und anderen auch Galenit, worin Akanthit oftmals eingeschlossen ist.
Fundorte sind unter anderem Annaberg und Schneeberg in Deutschland, Arizpe/Sonora, Zacatecas und Guanajuato in Mexiko, sowie Jáchymov in Tschechien.
Verwendung
Akanthit ist neben Argentit eines der wichtigsten Rohstoffe zur Gewinnung von Silber.
Siehe auch
• der Minerale]
• der Minerale]
Literatur
*Martin Okrusch, Siegfried Matthes: Mineralogie. 7. Auflage. Springer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-540-23812-3
*Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie. Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
*Stefan Weiß: Das große Lapis Mineralienverzeichnis. 4. Auflage. Christian Weise Verlag, München 2002, ISBN 3-921656-17-6
Weblinks
• (Wiki)
*[http://webmineral.com/data/Acanthite.shtml Webmineral - Acanthite (engl.)
• MinDat - Acanthite (engl.)

