AKN Eisenbahn
{{Infobox_Unternehmen |Name = AKN Eisenbahn AG|
Logo = |
Unternehmensform = Aktiengesellschaft/'>
Slogan = |
Gründungsdatum = 1916 (1884)|
Sitz = Schleswig-Holstein und in Teilen Hamburgs. Diese Bundesländer sind auch die Anteilseigner der Gesellschaft.
Daten
Die AKN-eigene Schienen-Infrastruktur umfasst eine Länge von ca. 120 Kilometern.
Derzeit sind knapp über 300 Mitarbeiter beschäftigt. Auf der Stammstrecke wurden 2001 5.250 Güterwagen befördert (Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Prozent), 2.026 Züge wurden gefahren.
Geschichte
Nach Gründung der Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn-Gesellschaft (AKE) im Jahre 1883 wurde bereits 1884 die Eisenbahnstrecke von Altona_(Elbe) nach Kaltenkirchen eröffnet. −Zentrum, Innenansicht.]]
Die Strecke begann in Altona am damaligen Gählerplatz (heute: Schnittpunkt der gedachten östlichen Verlängerung der Esmarchstraße mit der Holstenstraße und abgehender Scheplerstraße). Sie folgte im linksseitigen Straßenniveau der heutigen Holstenstraße nach Norden, bis sie vor dem Bahnhof Altona Nebenzollamt (Zollkontrolle, da im Reichszollgebiet die Freie Hansestadt Hamburg und die preußische Stadt Altona eine gemeinsame Zollausschlusszone bildeten) auf Höhe des der heutigen Holsten-Brauerei gegenüber liegenden Geländedreiecks zwischen Holstenstraße/Holstenplatz/heutiger Verbindungsbahn auf die rechte Seite der Holstenstraße wechselte. Unmittelbar davor kreuzte die Strecke die Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn niveaugleich mittels Klappschienen. Die Trasse verlief weiter auf dem Sommerweg der heutigen Bundesstraße 4 über Eidelstedt bis Quickborn und dann auf eigenem Bahnkörper über Ulzburg (in der dortigen südlichen Ortlage wiederum im linken Straßenniveau geführt) nach Kaltenkirchen. 1898 wurde die Strecke nach Bramstedt und 1916 von dort (seit 1910 Bad Bramstedt) nach Neumünster Süd verlängert; die AKE firmierte im gleichen Jahr um zur Eisenbahn-Gesellschaft Altona-Kaltenkirchen-Neumünster (AKN).
Die Streckenführung auf der Landstraße wurde in 1911 und 1912 zwischen Ellerau - Quickborn und Burgwedel sowie zwischen Burgwedel und Altona aufgrund von Unfällen auf eigenem Bahnkörper neu trassiert. Bereits 1906 wurde eine Verbindung der Strecke in Eidelstedt mit der Staatsbahnstrecke nach Kiel hergestellt. In Altona entstand 1912 ein neuer Endpunkt, der Kaltenkirchener Bahnhof. Dieser lag auf dem Gelände des Postamts am heute noch so genannten Kaltenkircher Platz.
Seit dem 31. März 1953 fährt die AKN vom Bahnhof Neumünster Süd auf den Gleisen der Staatsbahnstrecke Neumünster - Bad Oldesloe weiter zum Bahnhof Neumünster.
Mit dem Ausbau der Hamburger_S-Bahn wurde der südliche Endpunkt für den Personenverkehr vom Kaltenkirchener Bahnhof in Altona 1962 nach Langenfelde und 1965 schließlich nach Eidelstedt zurückverlegt. Die S-Bahn-Gleise (heutige Linien S21, S3) laufen parallel zum Gleis der AKN, das weiterhin für den Güterverkehr genutzt wurde.
1981 übernahm die AKN die Alsternordbahn (ANB) und Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn (EBOE).
1999 wurde die Streckenführung im Bereich Henstedt-Ulzburg nach Westen verschwenkt. Seitdem verlaufen die Schienen hier zweigleisig unterirdisch in einem Trog durch den Ortskern.
Bahnhof Kaltenkirchen
Bild:Kaltenkirchen-bf.jpg/'>Neuer Bahnhof (2006)
Bild:Kaltenkirchen-bfinnen.jpg|Blick vom Bahnsteig auf den Zugang
Bild:Kaltenkirchen-bfbahnsteig.jpg|Bahnsteig
Bild:Kaltenkirchen-bfbahnsteig2.jpg
Streckennetz
Die AKN ist seit Eidelstedt - Eidelstedt Zentrum - Hörgensweg - Schnelsen - Burgwedel - Bönningstedt - Hasloh - Quickborn Süd - Quickborn - Ellerau - Tanneneck - Ulzburg Süd - Henstedt-Ulzburg - Kaltenkirchen Süd - Kaltenkirchen - Holstentherme - dodenhof - Nützen - Lentföhrden - Bad Bramstedt Kurhaus - Bad Bramstedt - Wiemersdorf - Großenaspe - Boostedt ( - Neumünster Süd - Neumünster, nicht im HVV)
/'>----- bgcolor=#FFFFFF
! bgcolor="#FF9933" style="color:white" align="center" | A2
| align="center" | (Kaltenkirchen -) Ulzburg - Norderstedt
(Norderstedt Mitte
/'>----- bgcolor=#FFFFFF
! bgcolor="#FF9933" style="color:white" align="center" | A3
| align="center" | Elmshorn - Barmstedt - Ulzburg
(westlicher Ast der Elmshorn - Langenmoor - Sparrieshoop - Bokholt - Voßloch - Barmstedt Brunnenstraße - Barmstedt - Langeln - Alveslohe - Henstedt-Ulzburg - Ulzburg Süd'
/'>}
Im Zuge der Nordbahn, ein Tochterunternehmen der AKN Eisenbahn AG und der Hamburger Hochbahn AG, auf der reaktivierten Strecke Neumünster - Bad Segeberg - Bad Oldesloe (HVV-Linie R 11).
Seit dem 14. Dezember 2003 betreibt eine 100%ige Tochter der AKN, die Schleswig-Holstein-Bahn, den Personenverkehr auf der Strecke Neumünster - Heide - Büsum.
Seit dem 12. Dezember 2004 fährt die A1 zeitweise über Eidelstedt hinaus bis zum Hauptbahnhof und mit Einzelfahrten weiter bis Berliner_Tor, wobei sie die Gleise sowie die Antriebsenergie für ihre VTA-Hybridfahrzeuge aus der seitlichen Stromschiene der Hamburger S-Bahn auf ihrem Weg über Stellingen, Diebsteich, Holstenstraße und Dammtor nutzt.
Seit Dezember 2005 fährt die Linie A2 morgens von und nachmittags bis Kaltenkirchen weiter.
]]
Ausbau und Beschleunigung
Derzeit sind die Fahrzeiten der AKN für viele Relationen nicht konkurrenzfähig mit dem Auto, selbst bei Betrachtung der Strecke von Bahnhof zu Bahnhof. Bedingt wird dies durch
* die fehlende Durchbindung der AKN-Triebwagen in Neumünster und Eidelstedt für Reisende in das Zentrum Hamburg oder nach Kiel
* die häufigen Halte entlang der Linien A1 und A2
* die lediglich auf 80 km/h ausgelegten Strecken
* die lediglich auf 88 km/h ausgelegten Triebwagen
Dadurch beträgt die Fahrzeit zum Beispiel aus Henstedt-Ulzburg nach Kiel knapp 105 Minuten, von Bad Bramstedt nach Hamburg Hauptbahnhof knapp 120 Minuten. Mit dem Auto ist die Distanz dagegen im Regelfall mindestens 30 Minuten schneller zu überbrücken. Um die derzeitige, wenig attraktive Situation zu verbessern, wurden bereits mehrere Konzepte entwickeln. Darunter befindet sich ein Ausbau der AKN-Strecke auf 100 bis 160 km/h und das Schaffen von sogenannten Expresslinien mit Halt nicht an jedem Haltepunkt oder auch der Bau einer Verbindungstrasse zur Flughafen-S-Bahn Hamburg. Von Seiten der AKN wird derzeit keine dieser Lösungen aktiv vorangetrieben. Eine von der AKN geforderte Durchbindung der Triebfahrzeuge von Eidelstedt bis Hamburg Hauptbahnhof scheitert außer in den Abendstunden nach 19.00 Uhr und am Wochenende an fehlender Trassenkapazität.
Güterverkehr
Im südlichen Schleswig-Holstein und östlichen Hamburg betreibt die AKN den Güterverkehr auf den verbliebenen Strecken der ehemaligen Südstormarnschen_Kreisbahn, Billwerder Industriebahn und Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn.
Im Norden wird vor allem die Strecke von Hamburg-Langenfelde Gbf nach Neumünster-Süd regelmäßig befahren, die Strecke von Henstedt-Ulzburg nach Barmstedt bei Bedarf. Im Süden werden das Industriegebiet_Hamburg-Billbrock und die Strecken Tiefstack?Glinde sowie Bergedorf?Geesthacht bedient. Sechs Diesel-Lokomotiven sind im Einsatz.
Ehemalige Haltepunkte
Der Haltepunkt Elsensee war ein Haltepunkt der AKN, der zwischen Hasloh und Quickborn-Süd lag.
Nutzer waren hauptsächlich Mitarbeiter der Thörlschen Margarinefabrik''. Diese wurde im zweiten Weltkrieg wegen Bombenangriffen geschlossen und in Hamburg-Harburg weitergeführt.
Obwohl dadurch überflüssig, wurde der Haltepunkt erst 1974 während einer Erneuerung der Trasse geschlossen.
Werkstatt
Weblinks
• Website der AKN
• Strecken und Fahrzeuge der AKN
• Website der Schleswig-Holstein-Bahn
• Panorama-Bilderserie vom Neubau und Tieferlegung des Bahnhofes Kaltenkirchen 2002-2005

