Aircrack
{{Infobox_Software|Name= Aircrack
|Screenshot=
|Beschreibung=
|Hersteller= Christophe Devine dann Thomas d'Otreppe
|AktuelleVersion= 0.9
|AktuelleVersionFreigabeDatum= 13. Mai 2007
/'>Betriebssystem= FreeBSD
/'>Kategorie= WLAN-Sicherheitswerkzeug
|Lizenz= WPA geschützte WLANs einzudringen.
Das Programm Airodump schneidet gesendete Datenpakete mit und analysiert die zu jedem WEP-Paket gehörenden 24-Bit langen Initialisierungsvektoren (IVs).
Mit genügend vielen mitgeschnittenen Paketen bzw. schwachen IVs kann das Programm Aircrack auf den WEP-Schlüssel schließen. Dabei handelt es sich im wesentlichen um einen statistisch-mathematischen Angriff, d.h. theoretisch ist es möglich mit genügend vielen IVs auf den WEP-Schlüssel rückzuschliessen. Je nach Länge des verwendeten Schlüssels brauchte man 100.000 bis 250.000 IVs (bei 64-Bit-Schlüsseln) oder 500.000 bis 1.000.000 IVs (bei 128-Bit-Schlüsseln) oder auch viel mehr. Seit Version 0.8 konnte die Paketanzahl dank der PTW Attacke der Technischen Universität Darmstadt auf einen Bruchteil reduziert werden. Nun reichen beispielsweise eine Anzahl von 50.000 Paketen für eine 50% Chance einen 128-Bit-Schlüssel zu errechnen. Natürlich steigert dies auch die Chancen dramatisch für einen 64-Bit-Schlüssel. Der Erfolg ist nicht garantiert und hängt u.a. von einer Vielzahl weiterer Faktoren ab.Mittlerweile implementiert Aircrack moderne Angriffe wie den KoreK-Angriff. Des Weiteren kann der Angriff um aktive Methoden ergänzt werden, um schneller eine große Zahl an Paketen mitschneiden zu können. Auf diese Weise kann in ein per WEP gesichertes Netzwerk innerhalb von wenigen Minuten eingebrochen werden. Laut einer Studie der TU Darmstadt ist es Forschern gelungen ein mit 128 Bit verschlüsseltes WLAN (Schlüssellänge 104 Bit) in weniger als 60 Sekunden zu knacken. Dies wird mittels optimierung der Klein Attacke erreicht und PTW genannt. Die dafür geschriebene Beispielanwendung wurde zum Download angeboten und PTW in der Version 0.8 von Aircrack integriert.Mit WPA verschlüsselte Netzwerke kann Aircrack mittels einer Wörterbuchattacke angreifen, indem es den beim Verbindungsaufbau stattfindenden Four-Way-Handshake einer WPA-Verbindung mitliest und diesen anschließend mittels Brute-Force zu entschlüsseln versucht.
Aircrack ist im Quelltext erhältlich und läuft unter Windows und Linux.
Unter Windows werden zusätzliche Treiber benötigt, die Aircrack nicht beiliegen. Diese Treiber, genauer die Dateien ?peek5.sys? und ?peek.dll?, liefert der Hersteller von WLAN-Software WildPackets in seiner Software OmniPeek Personal mit.
Vergleichbare Programme sind Airsnort und Kismet
Weblinks
• aircrack bei Freshmeat
• Aircrack tutorial
• All files for aircrack
• Weiterentwicklung von aircrack
• Heise News - WEP in weniger als 60 Sekunden geknackt
• Aircrack-PTW der TU-Darmstadt

