Air Force One (Film)
Air Force One ist ein US-amerikanischer Actionfilm von Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1997.
Handlung
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James Marshall, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hat gerade im Zusammenhang mit der neuen Terrorismuspolitik mit Hilfe von Russland den gefürchteten Diktator General Alexander Radek verhaften können, der sich in einem ehemaligen sowjetischen Satellitenstaat (Kasachstan) breitgemacht hat.
Einige Anhänger des Ex-Diktators entführen daraufhin die Air Force One, das Flugzeug des Präsidenten. Sie werden hierbei von einem Verräter unter den Secret Service Agenten des Präsidenten unterstützt, welcher ihnen den Zugriff auf die an Bord befindlichen Waffen verschafft.
Statt sich mit der Rettungskapsel in Sicherheit zu bringen, versteckt sich der Präsident an Bord des Flugzeuges, da er nicht ohne seine Familie das Flugzeug verlassen will. Aufgrund des Überraschungsmomentes versucht er, die Terroristen zu überwältigen.
Die Maschine wird am deutschen Luftwaffenstützpunkt Ramstein Air Base notgelandet, doch die Terroristen schaffen es, bis ins Cockpit vorzudringen, die Piloten zu erschießen und selbst die Kontrolle über das Flugzeug zu übernehmen. In einem spektakulären Manöver, bei dem sie fast frontal in ein anderes Flugzeug rasen, schaffen sie es, die Maschine wieder durchzustarten und Kurs in Richtung auf ihre Heimat Kasachstan zu nehmen.
Kurz darauf melden sich die Terroristen bei der Vizepräsidentin im Weißen Haus und verkünden ihre Forderung: Bis General Radek freigelassen ist, wird jede halbe Stunde eine Geisel hingerichtet werden. Das erste Opfer ist der nationale Sicherheitsberater Doherty.
Später findet eine Betankung in der Luft statt, in deren Verlauf einige Geiseln die Gelegenheit nutzen, das Flugzeug über die Verladefläche zu verlassen. Als die Terroristen dies bemerken und die Tür zum Verladeraum sprengen, wird durch den entstehenden Überdruck der Tankvorgang beeinträchtigt - das Tankflugzeug explodiert. Dieser gewaltigen Explosion kann die Air Force One nur knapp entkommen.
Nachdem General Radek schließlich zunächst freigelassen wird, schafft es der Präsident, die Terroristen zu überwältigen.
Kurze Zeit später, nachdem General Radek beim Versuch, seine Flucht zu beenden, von Sicherheitsbeamten erschossen worden ist, wird die Air Force One von feindlichen Abfangjägern (MIGs) angegriffen, die den Streitkräften von Radek angehören. Die Jäger der US_Air_Force kommen rechtzeitig zur Hilfe und können mehrere feindliche Abfangjäger abschießen. Da die Air Force One beschädigt wurde, steigt die Familie des Präsidenten, und der Präsident selber, in einer waghalsigen Aktion in ein Transportflugzeug der US Air Force um. In dieser Situation zeigt Secret Service Agent Gibbs dem Präsidenten das erste Mal sein wahres Gesicht, als er einen Helfer aus dem Rettungsflugzeug und Major Caldwell umbringt. Daraufhin kämpfen Gibbs und Marshall um die letzte Möglichkeit, noch rechtzeitig gerettet zu werden. Marshall gewinnt diesen Kampf. Kurze Zeit später zerschellt die Air Force One auf dem Kaspischen Meer.
Kritiken
James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film habe ihn überzeugt, Wolfgang Petersen sei der beste zeitgenössische Regisseur der Thriller und Actionfilme. Petersen könne aus einer bescheidenen Ausgangsbasis ? wozu das ?idiotische? Drehbuch gehöre ? viel machen. Der von Ford dargestellte US-Präsident James Marshall sei ?charismatisch?, aber ?zu gut, um wahr zu sein?. Er befolge ethische Grundsätze, was Berardinelli als ?fantastisch? bezeichnete. Berardinelli lobte die Darstellungen von Harrison Ford und Gary Oldman. [http://www.reelviews.net/movies/a/air_force_one.html Filmkritik von James Berardinelli]
Der Film wird auf der Internetseite der Zeitschrift Cinema als ?penetrant patriotisch gesinnt? bezeichnet.
Auszeichnungen
Der Film wurde für den Filmpreis Oscar in den Kategorien Bester_Ton und Bester_Schnitt nominiert.
Harrison Ford gewann den Bambi Award. Er wurde außerdem für den Blockbuster Entertainment Award und den MTV Movie Award nominiert. Gary Oldman wurde für den Blockbuster Entertainment Award und für den MTV Movie Award nominiert. Glenn Close gewann den Blockbuster Entertainment Award.
Quellen
Weblinks
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• Besprechung der Filmmusik (Cinemusic.de)

