Aimé Maeght
Aimé Maeght (27. April 1906 in Hazebrouck, Frankreich; ? 1981) war ein französischer Lithograph, Kunsthändler, Galerist und Herausgeber von Kunstmagazinen und -büchern.Maeght wurde 1906 im französischen_Flandern in der Nähe von Lille geboren. Sein Vater fiel im Ersten_Weltkrieg. Die Mutter zog mit den Kindern nach Lasalle in Südfrankreich. In Nîmes erwarb er ein Diplom als Lithograph. Ab 1926 arbeitete er in Cannes.
1928 heiratete er Marguerite Devaye (1909-1977). 1930 kam ihr Sohn Adrien zur Welt. Ab 1932 betrieben sie in Cannes einen Laden, der sich allmählich in eine Galerie verwandelte. Das Ehepaar war u. a. mit den Malern Pierre Bonnard und Henri Matisse befreundet. 1942 wurde der zweite Sohn Bernard geboren, der 1953 an Leukämie starb.
1945 eröffneten sie in Paris die Galerie "Marguerite et Aimé Maeght", die schnell zu einer der bedeutendsten Adressen für moderne Kunst wurde. Zu den Künstlern, die sie präsentierten, gehörten Bonnard, Matisse, Braque, Miró, Chagall, Calder, Kandinsky, Giacometti, aber auch jüngere Talente wie Kelly, Tàpies, Chillida, Riopelle, Ubac und viele mehr.
1964 schufen sie in Saint-Paul de Vence die Fondation Maeght, um dort einen Teil ihrer privaten Sammlung auszustellen.
Marguerite Maeght starb 1977, Aimé Maeght 1981.
Weblinks
• Webseite der Fondation Maeght
• Biografie von Aimé Maeght (frz.)

