Aichi D3A
Bei der Aichi D3A Kanbaku (alliierter Codename Val) handelte es sich um ein auf Flugzeugträgern eingesetztes Sturzkampfflugzeug des japanischen Herstellers Aichi. Es war als einmotoriger Tiefdecker mit festem Fahrwerk ausgelegt, ähnlich wie die Junkers Ju 87. Sie beruhte auf Studien der deutschen Heinkel-Muster Heinkel He 66, Heinkel He 70 und Heinkel He 77 und war Japans erstes Sturzkampfflugzeug in Ganzmetall- und Eindeckerausführung.
Die Entwicklung begann 1936 und der Erstflug fand im August gleichen Jahres statt mit einem Nakajima Hikari 1-Sternmotor von 523 kW (710 PS). Im Januar 1938 begann die Produktion des Types D3A1. Der Antrieb erfolgte durch einen 791 kw (1075 PS) Kinsei 44 Sternmotor. Von dieser ersten Serie wurden bis 1942 487 Flugzeuge hergestellt. Dann entstand der Nachfolger D3A2, der eine verbesserte Aerodynamik aufwies und von dem bis zum Jahre 1944 816 Stück gebaut worden sind.
In der Hand eines erfahrenen Piloten war dieses Flugzeug außerordentlich leistungsfähig und wendig. Sie konnte nach Abwurf ihrer Bombenlast durchaus einen Luftkampf mit einem Jagdflugzeug aufnehmen und bestehen.
Das Muster wurde den ganzen Krieg hindurch eingesetzt und war maßgeblich an den Angriffen_auf_Pearl_Harbor beteiligt.
Technische Daten (D3A2)
*Triebwerk: 957 kW / 1.300 PS Mitsubishi-Kinsei-54-Doppelsternmotor
*Spannweite: 14,37 m
*Länge: 10,25 m
*Höhe: 3,33 m
*Leergewicht: 2.620 kg
*Fluggewicht: 3.800 kg
*Besatzung: zwei Mann
*Höchstgeschwindigkeit: 426 km/h in 5.650 m Höhe
• 10.900 m
*Größte Reichweite: 1.550 km
*Bewaffnung: Zwei 7,7-mm-MGs starr nach vorne, ein MG beweglich für den Beobachter; bis zu 370 kg Bomben
Vergleichbare Typen
*: Junkers Ju 87]
*: [[Fairey Battle
*: Douglas SBD
*: PZL.23 Kara?
*: Saab 17
Siehe auch
• Flugzeuge im Zweiten Weltkrieg]
• des Zweiten Weltkrieges]
• von Flugzeugtypen]

